Nimmersatt unterwegs: Madeira

Frohes neues Jahr wünsche ich noch allen nimmersatten Lesern dieses Blogs! 
 
 
Kurz vor dem Jahreswechsel habe ich noch ein paar Tage Sonne auf Madeira getankt. Neben den herrlichen frisch geernteten Früchten aller Art (darunter auch manch ungewöhnliches, wie Annona, Monsterafrüchte, Tamarillos, Pitangas...) haben mir dort in kulinarischer Hinsicht vor allem die Backwaren gefallen.
Lokale Spezialität ist Bolo do Caco, ein Fladenbrot aus Weizen- und/oder Kartoffelmehl. Serviert wird es noch heiß mit Knoblauchbutter - ein Genuss!
Besonders köstlich und noch dazu riesig war es an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt Funchal, wo die Fladen ganz traditionell auf Platten über offenem Holzfeuer gebacken wurden.
Zur Weihnachtszeit gab es auch überall den feinen Bolo de Mel, ein Gewürzkuchen mit reichlich Zuckerrohrsirup (nicht Honig, wie der Name vermuten lässt). Zuckerrohr, früher Hauptexportgut der Insel, und Honig wiederum sind Hauptzutaten des omnipräsenten Poncha, ein leckerer Rumpunch mit Fruchtsaft.
Ein weiterer Favorit, klein aber gehaltvoll, sind Pastel de Nata, vor allem jene der Pastelaria Galã in Machico. Dieses Konditorei/Café hat eine Theke, die vor lauter Leckereien nur so überquillt, freundlichen Service, guten Kaffee (z.B. Galão) und die quitschigsten Motivtorten, die man sich vorstellen kann.
Auch (wenn nicht sogar vor allem) bei den Locals sehr beliebt, ist dieser Laden immer gut frequentiert, so dass man stets was zu kucken hat.
Und die Pasteis sind wirklich ein Traum. Das ist nicht nur mir aufgefallen - Galã  beliefert auch verschiedene Cafés auf der ganzen Insel mit den kleinen Törtchen.
 

Pastelaria Galã 
Rua General Antonio
Teixeira de Aguiar nº3
9200-094 Machico
Madeira
T: +351291965720

Kommentare:

Kon hat gesagt…

dir auch frohes neues, mehr als zu spät! :D :)

Martin Adler hat gesagt…

Gute Pastel de Nata gibt es auch im tres cabezas in Berlin/Friedrichshain...