Posts mit dem Label Café werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Café werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Café Komine

Was wäre ein Leben ohne Kuchen...? So das Motto des Café Komine. Frei nach Loriots Mopszitat würde ich antworten: möglich aber sinnlos.
Bereits im Sommer habe ich die feinen japanisch-französischen Törtchen der Konditorei Café Komine mit absoluter Begeisterung probiert und heute erst schaffe ich es endlich mal darüber zu schreiben. Wurde aber auch Zeit, rangiert das Café Komine doch seitdem unter meinen Lieblingsplätzen in Berlin... So wunderbar raffinierte Matcha-Eclair, Yuzu-Käseküchlein, "Mont Blanc" Kastaniencreme-Törtchen, kombiniert mit so aufmerksamem Service sind nur schwer nochmal zu finden.

Das Café ist klein und in einer Ecke der Stadt gelegen, in die es mich zugegebenermaßen nur selten verschlägt, aber die Anreise lohnt sich allemal. Hier wird nach allen Regeln der Kunst gebacken und das Beste aus französischer Patisserie mit feinsten japanischen Zutaten kombiniert.

Wer es lieber klassisch französisch mag, wird auch fündig: Tarte Tatin, Tarte au Citron, Eclair a la Pistache, Mousse au Chocolat Schnitten mit Valrhona Schokolade... Ein Traum!
Ich muss seeehr bald mal wieder nach Wilmersdorf, denn was ist ein Winter ohne Kuchen und Matcha Latte? Unerträglich!

Café Komine
Welserstr. 13 -15
Berlin Wilmersdorf [clicken für Anzeige auf Google maps]

Pasteur

Dieses Café wurde leider geschlossen.
Wenn vietnamesische Küche und französische Patisseriekunst sich vereinen, kann ja nur etwas Gutes dabei herauskommen. So geschehen im erst kürzlich eröffneten schönen Café namens Pasteur in der Kollwitzstraße. Hier finden sich wunderhübsche kleine Choux (aka die extravaganten kleinen Geschwister des gemeinen Windbeutels) mit feinen asiatisch inspirierten Füllungen wie Matcha, Yuzu oder Mango, oder auch raffinierte vietnamesische Desserts aus Reis, Bohnen oder Lotussamen.

Wem der Sinn nach etwas Herzhaftem steht, dem seien die Banh Mi empfohlen, Baguettes mit verschiedenen vietnamesischen Füllungen. Wobei ich sagen muss, ein bisschen mehr Würze hätte die vegetarische Variante vertragen können, aber schön frisch und gut war es allemal und das Brot war herrlich knusprig und nicht so lummelig wie andernorts...

Außerdem gibt es leckere Yuzulimonade und vietnamesischen Kaffee, auch als Eiskaffee, und schön draußen sitzen kann man auch (wenn es gerade mal nicht regnet).

Pasteur
Kollwitzstr. 48 [hier clicken für google maps]
Berlin Prenzlauer Berg

Offen:
Di - Do 12 - 21 Uhr
Fr - So 12 - 22:30 Uhr

Les Patisseries de Sebastien

Sonntag = Kuchentag! Und sonst jeder Tag eigentlich auch, finde ich! Einer meiner absoluten Favoriten auf dem Gebiet feinen französischen Gebäcks ist schon seit Jahren die Patisserie de Sébastien auf der Invalidenstraße in Mitte. Ich kann es selbst kaum fassen, dass ich bislang noch nie über diese fantastische französische Konditorei geschrieben habe. Was für eine Lücke auf meinem Blog! Höchste Zeit diese zu füllen, und zwar mit köstlichen Croissants, Petit Fours, Pistazien-Himbeer-Torte, Tarte Tatin, Coulants au chocolat, Brioche...
Der Patissier backt 5 Tage die Woche frisch und er versteht sein Handwerk! Alles ist wirklich mit großer Hingabe, Kunstfertigkeit und Perfektion hergestellt, sowohl optisch als auch geschmacklich absolut hervorragend.
Die Petit Four bieten sich als Miniaturausgaben der großen Kuchen und Torten besonders gut an, um sich durch möglichst vieles durch zu probieren. Auf meinem Bild oben im Uhrzeigersinn: Kaffee-Eclairchen, Tarte Tatinchen, Coulant au chocolat (Schokoküchlein mit flüssigem Kern), Himbeer-Pistazientörtchen mit fluffig-weichem Makronen-ähnlichen Boden. Jedes einzelne dieser kleinen Kunstwerke war eine Geschmacksbombe und ich kann mich nicht entscheiden, was mir am besten geschmeckt hat, da sie alle so unglaublich lecker waren.
Auch Brote werden hier angeboten und sehen ebenfalls toll aus, die habe ich allerdings noch nicht probiert.
Der Gastraum ist zwar nicht der allergemütlichste, aber hier dreht sich nunmal alles nur um die Köstlichkeiten auf dem Teller, nicht um das Drumherum. Wer keinen der wenigen Sitzplätze erobern kann, kann sich alles auch zum Mitnehmen einpacken lassen. Es lohnt sich!

Patisserie de Sebastien
Invalidenstr. 157
Berlin - Mitte [hier clicken für Google Maps]

Offen: Mi - So: 8:30 - 17 Uhr

Kastanientörtchen

Diese Woche wurde ich netterweise zur Eröffnung des Cafés Kastanientörtchen eingeladen. In dem hübschen, hellen "Hinterzimmer" eines Bilderladens auf der Kastanienallee hat sich diese neue Törtchenwerkstatt eingerichtet, mitsamt riesigem Kronleuchter und Flohmarktmöbeln, von denen viele auch zum Verkauf stehen.

Über die Zusammensetzung der Törtchen darf der Gast selbst entscheiden: zur Auswahl stehen verschiedene hausgebackene Böden (von glutenfreiem Bananenbrot, über veganem Ingwer-Karottenkuchen, Bienenstich, bis zu Brownie und Bisquitte), eine Reihe von Cremes (auch hier gab es vegane Varianten wie z.B. Himbeerpüree oder Kastaniencreme, aber auch milchige Optionen wie NY Cheesecake, Waldbeer- oder Vanillecreme oder Zitrone-Joghurt), sowie unterschiedliche frische Früchte und Nusstoppings.
Ich habe mich für die mittelgroße (und meiner Meinung nach schon für guten Hunger gemachte) Variante entschieden, mit zwei Böden, Bienenstich mit reichlich karamellisierten Mandeln und Karotte-Ingwer, zwei Cremes, Himbeerpürree und Zitrone-Joghurt, und frischen Mangostückchen. Lecker! Und so hübsch aufgetürmt!
Meine reizende Begleitung hat sich für eine kleine Option mit nur einem Boden und einer Creme entschieden, was aber auch ein schönes und immer noch reichhaltiges Törtchen ergeben hat: Bienenstich, Vanillecreme und sehr aromatische, frische Heidelbeeren - hmmmm!
Eine nette neue Idee und ein toller Tipp speziell auch für alle Leute mit Unverträglichkeiten oder speziellen Essensvorlieben.

Kastanientörtchen
Kastanienallee 60 [hier clicken für Google Maps]
Berlin - Mitte

Tel: 030 47052109

Tram M1 / 12 Zionskirchplatz
U8 Rosenthaler Platz / U2 Eberswalder Str

Offen: Di - So 10 - 18 Uhr

Brunchette bei Dinette

In einer eher ruhigen Ecke von Friedrichshain befindet sich das hübsche französische Café Dînette. Dort findet einmal im Monat ein wunderbarer Brunch aka Brunchette statt, das nächste Mal am 19. März. Ich träume immer noch von dem Trans Croque, den ich dort letztes Mal genossen habe: ein üppigst mit Pilzen, Spinat, Bechamelsauce, Käse, Spiegelei und Trüffelöl überbackenes Brot. Der sexy vegetarische Bruder des Croque Monsieur. Irgendwie zuviel von allem und gerade darum so gut!
Auch die hausgemachten Limonaden sind lecker, mit frischen Früchten und Kräutern.
Der French Toast aus Brioche mit hausgemachten Quittengelee war zwar ganz lecker, aber eher klein und lieblos präsentiert. Aber dieser Trans Croque, ah, alleine dafür möchte ich gerne bald nochmal zum Brunch dorthin!
Reservierung ist sehr empfehlenswert, es kann voll werden!

Dînette
Lehmbruckstrasse 9
Berlin-Friedrichshain
Tel: 030 75566038

S+U+Tram Warschauer Str

Offen:
Mo - Fr: 12 - 16 Uhr
So nur zu Brunchette (checkt die Facebookseite für Termine): 10:30 - 16:30 Uhr

Salon Sucré

Am Ende der Görlitzer Str, nach einem eisigen Marsch durch Schneegestöber, wurden mir vor Kurzem die besten Croissants Berlins persönlich vorgestellt. Eine neue Bekanntschaft ganz nach meinem Geschmack. Im Salon Sucré backt der französische Konditor Eric Muller jedes Wochenende mit viel Hingabe ganz besondere Köstlichkeiten: kleine Törtchen, Mandelhörnchen, Eclairs, Pain au Chocolat, Brioche und eben Croissants, wahlweise auch herzhaft gefüllt...
Alles wird von Hand frisch zubereitet und so gut, dass man selbst in Frankreich nach ähnlichem Genuss suchen muss, geschweige denn in Berlin.


Auch der Kaffee ist lecker in der kleinen Patisserie und wer auch noch einen neuen Haarschnitt möchte, kann diesen im angeschlossenen Friseursalon bei der sympathischen brasilianischen Frau des Konditors verpasst bekommen. Das Rundumglücklich-Paket quasi!

Salon Sucré
Görlitzer Str. 32a [hier clicken für Google Maps]
Berlin - Kreuzberg

Die Patisserie hat nur Freitag - Sonntag von 10- 18 Uhr geöffnet!

Zeit für Brot

Die Perfektionierung des Wochenendes: eine Kirsch-Mandel-Schnecke von Zeit für Brot! Noch warm, perfekt weich und fluffig und dabei mit dem genau richtigen Verhältnis an Saftigkeit und Biss durch die Kirschen und Mandelsplitter... Könnte ich die bitte als Kopfkissen haben, die immer nachwachsen, wenn ich beim Erwachen einen Biss nehme? Das käme meiner Vorstellung vom Paradies sehr nahe (klebrig hin oder her...).
Natürlich ist auch das Brot der Edelbäckerei sehr gut, wie sollte es bei diesem Namen auch anders sein, und schließlich ist Zeit für Brot auch für eben jenes als einer der besten Bäcker Deutschlands ausgezeichnet worden. Hier wird dem Teig viel Zeit gelassen sein Aroma und die perfekte Krume zu entwickeln, zudem werden nur hochwertige Biozutaten genutzt. Freilich schlägt sich das auch im Preis nieder, aber meiner Meinung nach ist es das so wert! Richtig gute Bäcker sind in Berlin ja eher rar... Und die köstlichen Hefeschnecken (die Zimt- oder Ahornsirup-Nuss Varianten sind auch nicht zu verachten, aber die Krönung ist Kirsch-Mandel - unübertroffen!) sind sowieso jeden Cent wert. Dafür lohnt auch definitiv das Warten in der Schlange, die sich völlig zu Recht meist vor der Theke windet. Nicht abschrecken lassen, es geht normalerweise sowieso schnell - beim Bedienen wird sich netterweise nicht soviel Zeit gelassen, wie beim Backen.

Zeit für Brot
Alte Schönhauser Str. 4
Berlin-Mitte (google maps)

offen:
Mo-Fr: 7:30 – 20:00 Uhr
Sa: 8:00 – 20:00 Uhr
So: 8:00 – 18:00 Uhr

Café BOM

Seit noch nicht ganz einem Jahr gibt es eine echte Bereicherung in der Kopenhagener Str: das koreanischer Lunch im Café BOM! Spezialität des hübschen kleinen Ladens ist "Salad Bab": verschiedene wählbare Toppings wie Tofu, Lachs oder Rindfleisch mit Salat, rohem Gemüse und Champignons, feinen Omelettestreifen, Sprossen und Algen auf Reis, besprenkelt mit Sesamöl und geröstetem Sesam. Simpel, frisch, gesund und unheimlich lecker! Für mich ein perfektes Mittagessen!
Außerdem gibt es meinen geliebten Matcha Latte, verschiedene Kaffee Spezialitäten, koreanische Tees, frische Limonade und kleine aber sehr feine Kuchen, z.B. NY Cheesecake und Matcha Brownies (Greenies?!).
Bom heißt anscheinend Frühling auf Koreanisch - und das passt, so frisch und leicht ist das Essen und angenehm die Atmosphäre in diesem schönen Café. Der freundlichen Service rundet das ganze auch noch ab. Na, dann wollen wir den Bom mal ordentlich genießen!

Café BOM

Kopenhagener Str. 7
Berlin - Prenzlauer Berg (click for google maps)

offen:
Mo-Fr: 8:00 - 18:00 Uhr
Sa: 9:00 - 18:00 Uhr

Nimmersatt unterwegs: Lissabon

Tartar Fourme d'Ambert im Time Out Mercado da Ribeira
Im Winterdomizil meiner Wahl, Lissabon, gibt es zugegebenermaßen ein überwältigendes Angebot an Fisch und sonstigem Meeresgetier, als Vegetarier hat man es da auf den ersten Blick nicht ganz leicht. Sehr hilfreich ist daher dieser schöner Blogpost meiner Gastgeberin über vegetarische Restaurants in Portugals Hauptstadt, zu dem ich auch meinen Senf beigetragen habe: http://www.sunnylisbon.pt/2016/03/29/vegetarian-menu-in-lisbon/
mosambikanisch bei Cantinha do Aziz
Und dann sind da natürlich noch diese ganzen tollen portugiesischen Kuchen... hach!
Eine Auswahl meiner Lieblinge in Farbe und bunt:

Pastel de Nata muss natürlich sein...
mein Favorit: die Manteigaria Pastéis de Nata Manufaktur, Rua do Loreto 2




















und großartige Schokokuchen...
O Bolo da Nonna, Praça das Flores 41
















A Minha Cozinha, Rua Infantaria 16
















oder auch wunderbare Pavlova...
O Bolo da Marta im Buchladen Ler Devagar, LX Factory

Kame

Ein Traum ist wahr geworden, es gibt jetzt neuerdings eine japanische Bäckerei in Berlin!
Kame, japanisch für Schildkröte, heißt das schöne Ladencafé, in dem man entweder vor Ort Leckereien aus dem Backofen oder dem Reiskocher genießen, oder sich damit für zu Hause eindecken kann.
Es gibt einen persönlichen Liebling von mir, Melonpan (ein süßes Hefebrötchen mit Keksteigkruste, das die Melone nur wegen des Aussehens im Namen trägt), sowie Anpan (mit weißer oder roter Bohnenpaste gefüllte süße Brötchen), Matcha-Cheesecake, Matcha-Tiramisu, typisch japanisches (sehr weißes und weiches) Weißbrot für daheim und auch einige herzhafte Snacks, darunter Karepan (Brötchen mit Curryfüllungen) oder leckere Onigirazu (ähnlich wie die Reisdreiecke Onigiri, mit einem Algenblatt umwickelte Reis"sandwiches" mit unterschiedlichen Füllungen).

Ich musste natürlich gleich alles Mögliche probieren: Onigirazu mit Tempeh, Melonpan, Matcha Soja Latte und ein Shiroanpan (mit weißem Bohnenmus gefülltes Brötchen) zum Mitnehmen. Und alles hat mich zum Strahlen gebracht, wie den Anpanman! Wirklich so lecker wie in Japan!
Die ungemein freundliche Bedienung und die helle Einrichtung mit den schönen Kimonos an den Wänden lädt sehr zum Verweilen - und vielleicht doch noch eine weitere kleine Köstlichkeit bestellen - ein.
Übrigens, fun fact, das japanische Wort für Brot und Brötchen, Pan, kommt vom portugiesischen Pão, da portugiesische Jesuitenmissionare derartige Backwaren im 15./16. Jhd. als Erste in Japan bekannt machten...

Kame
Leibnizstr. 45
Berlin Charlottenburg

Offen:
Mo-Fr: 9 - 17 Uhr
Sa: 9 - 16 Uhr

und neuerdings auch in Mitte und da auch am Sonntag!
Linienstr. 113
Berlin Mitte

Coco Genki

Eine neue Empfehlung von ganzem Herzen zum Neuen Jahr: Coco Genki, ein japanisches Bistro in Mitte! Bereits seit 2014 wird hier supergesund und köstlich gekocht und die besten Einflüsse aus japanischer und "westlicher" Küche gemischt. Auf der auf Frische und Saisonalität bedachten und deshalb wöchentlich neuen Speisekarte finden sich sowohl typisch japanische Bentoboxen, als auch Pastagerichte (auf Wunsch auch mit Vollkornnudeln) oder vegane Burger, Onigiri (Reisbällchen), Suppen und Salate. "Coco" bedeutet "hier" und "genki" heißt "gesund" und damit wäre auch schon geklärt, was den sehr freundlichen Betreiberinnen besonders wichtig ist. Viele Zutaten sind regional und bio, alles ist frisch und selbst zubereitet, auf Glutamat wird ausdrücklich verzichtet und der größte Teil der Gerichte wird auch in veganer Variante angeboten. Feine Tees und originelle Smoothies stehen auch auf dem Menü. Traumhaft!
Bei meinem Besuch im Dezember bestand das veggie Bento der Woche aus Reis mit Quinoa, Sesam und Amaranth, Spaghetti-Kürbis mit Tofu-Hack, Shiitake, Karotten und Frühlingszwiebel, Kartoffelsalat, Ruccolasalat und hausgemachten Pickles. Das Tolle an Bentoboxen ist ja, dass man immer so viele schöne verschiedene Leckereien probieren kann. Als Dessert hatte ich noch eine kleine aber sehr feine Kürbis Crème Brûlée und einen Matcha "Cappuccino". Alles war wirklich rundum glücklichmachend und ich möchte unbedingt bald wiederkommen!
Das Coco Genki ist ein triftiger Grund das von mir sonst eher vernachlässigte Mittagessen häufiger in den Speiseplan einzubauen...

Coco Genki
Wallstr. 36
Berlin - Mitte

Tel: 030 54827273
Geöffnet: Mo - Fr: 10 - 18 Uhr
Manchmal wird auch Sonntags ein Brunch angeboten, das erfährt man am Besten auf der Facebookseite.

ZUKA Dessertkultur

Sonntag Nachmittag = Kuchenzeit! Wie wäre es heute zum Beispiel mit einem Aprikosen-Mascarpone-Grüntee Törtchen bei ZUKA in Wilmersdorf? Für meinen Geschmack (als bekennende Matchaholikerin) hätte der Grüntee zwar ruhig etwas intensiver hervorschmecken dürfen, aber es war auf jeden Fall schon sehr fein. Die gesamte Palette an kleinen süßen Köstlichkeiten in der langen Glasvitrine der Patisserie ZUKA ist Verlockung pur, ein Törtchen kunstvoller als das nächste. Die Zutaten sind hochwertig, Schokolade von Valrhona, frische Beeren, gekonnte Aromenkompositionen, nie zu süß. Wenn man sich also nicht entscheiden kann, sollte man einfach öfter mal wiederkommen und sich durchprobieren! In der Zwischenzeit kann man sich auf der Facebookseite der Patisserie über die aktuellen Specials auf dem Laufenden halten und schonmal das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

ZUKA Dessertkultur
Emser Str. 25 (siehe Google Maps)
Berlin - Wilmersdorf

U Hohenzollernplatz
oder
Bus 249 Pariser Str

Offen:
Mo - Sa: 9 - 20 Uhr
So: 10 - 20 Uhr

Charlie's Asian Bakery & Coffee

Meine Liebe zum Matcha habe ich ja schon oft genug kundgetan, so wundert es wohl kaum, dass ich schwer beglückt war als ich von einer asiatischen Bäckerei und Café in Kreuzberg gelesen habe. Ich halte es eigentlich nicht für nötig, das gleiche zu schreiben wie die Bloggerkollegen, darum habe ich Charlie's Asian Bakery & Coffee eine Weile einfach genossen, ohne Fotos zu machen und ohne darüber zu posten. Nach einem Jahr nun, will ich doch eine Empfehlung für dieses hübsche Café aussprechen. Ich kann es mir nicht länger verkneifen, hey, es gibt dort Matcha-Kranzkuchen mit weißer Schoko, Ingwer und getrockneten Rosenblüten, Blaubeer-Mango-Kokostörtchen und Banane-Sesamkuchen... und Sommerrollen, Banh Mi und feine Suppen... Matcha Latte oder vietnamesischen (Eis-)Kaffee... und als Augenschmaus: Kimonos! Klingt und schmeckt alles nach großartiger Fusion aus vietnamesischen, japanischen und deutschen Einflüssen. Das darf doch auf Nimmersatt nicht fehlen!
Der abgebildete Matchakuchen war zwar ein klein bisschen trocken, aber das sei bei Außentemperaturen von 36-37°C verziehen, da backt der Kuchen ja quasi auf der Theke noch nach.

Auch beim Village Street Food Market in der Neuen Heimat ist Charlie's Bakery oft mit einem Stand vertreten. Man sollte unbedingt ein-zwei kleine Köstlichkeiten probieren, denn sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern sind auch Geschmacksbömbchen! Vieles ist zudem vegan und einiges glutenfrei.

Charlie's Asian Bakery & Coffee
Oranienstr. 187
Berlin Kreuzberg (Map)

U Kottbusser Tor oder Görlitzer Bahnhof

Offen: So - Mi 9 - 21 Uhr, Do - Sa 9 - 22 Uhr

Kranhaus Café

Wenn das Wetter wieder besser wird, habe ich einen tollen Ausflugstipp für Euch: das Kranhaus Café in Schöneweide! Im sehr gelungen restaurierten Turm unter dem historischen Kran, hat vor nicht allzu langer Zeit im Erdgeschoss ein Café eröffnet.
Die Einrichtung ist chic, mit passendem industriellem Charme und viel Licht und die hausgemachten Kuchen und Quiches, die guten Tee- und Kaffeespezialitäten und frisch gepressten Säfte wissen zu überzeugen.
Auch zum Frühstücken stelle ich es mir hier wirklich toll vor. Eine sehr angenehme Überraschung so mitten im Gewerbegebiet Schöneweide.


Direkt am sogenannten Spreeknie gelegen, bietet dieses ungewöhnliche Café sowohl von drinnen durch die große Glasfront als auch von der Sonnenterrasse aus Blick aufs Wasser. Hier lassen sich perfekt die vielen großen und kleinen Ausflugsboote beobachten.

Das Kranhaus bietet sich wirklich ideal an als Ausflugsziel bei einer Radtour durch den Plänterwald an der Spree entlang Richtung Köpenick. Der Uferweg wird auch immer weiter ausgebaut, vielleicht ist er ja bald auch ganz durchgängig.
Ich hoffe, es finden viele Gäste den Weg zum schönen Kranhaus Café, so dass es uns lange erhalten bleibt.

Kranhaus Café
Paul-Tropp-Straße 11 (hier clicken für Google Maps)
Berlin - Schöneweide

Offen: 10 - 18 Uhr

nächste Haltestelle:
Rathenaustr./HTW (Tram 27, 63, 67)

Qua Phe

Nächste Woche sollen die Temperaturen ja endlich wieder auf über 30°C ansteigen - perfektes Wetter für einen köstlichen vietnamesischen Eiskaffee bei Quà Phê. Dieser wird, so wie das sein muss, langsam durch den typischen auf dem Glas sitzenden Metallfilter auf gesüßte Kondensmilch und große Eiswürfel tropfen gelassen. Also erst Geduld, dann Genuss! Und dazu vielleicht eines der wunderbaren vietnamesischen Desserts, Che Thap Cam, mit Kokosmilch, süßen Bohnen, Sagoperlchen und Taro. Farbenfroh, aber nicht künstlich im Geschmack und nicht zu süß, ist das nicht nur ein Erlebnis fürs Auge, sondern auch für den Gaumen. Die unterschiedlichen Konsistenzen der einzelnen Zutaten, von cremig bis (wackel-)puddingartig, bieten der Zunge ein erfrischendes Abenteuer!

Neben dem hervorragenden Kaffee, den es natürlich nicht nur auf Eis gibt, ist das signature dish des Quà Phê hausgemachte Bánh Bao. Hierbei handelt es sich um gedämpfte, weiche, weiße Brötchen, die mit verschiendenen Füllungen angeboten werden. Ich muss immer an Dampfnudeln denken, aber fluffiger, ohne den angebackenen braunen Boden und eben gefüllt, z.B. mit mariniertem Tofu, frischen Kräutern (Koriander & Shiso - zwei meiner absoluten Lieblinge!) und Gemüse - köstlich!
Auch die fein-säuerliche Tomaten-Tamarinde-Suppe ist sehr zu empfehlen, ebenso die frischen Salate, beispielsweise mit Avocado und Granatapfelkernen oder Glasnudelsalat mit reichlich Kräutern und Gemüse und Sesam. Oder auch die herzhaft gefüllten vietnamesischen Crêpes (aus Reismehl, vermute ich)... es gibt viele Leckerein zu entdecken in diesem hübschen Café und es lohnt sich mehrere unterschiedliche Gerichtchen zu bestellen und sich durchzuprobieren. Alles kommt schön angerichtet in Körbchen und auf Bananenblättern und macht satter, als man vielleicht beim ersten Anblick der feinen Kleinigkeiten vermuten mag.
Das Café selbst ist chic eingerichtet, ein bisschen vietnamesische Folklore, ein bisschen Moderne, grobe Holztische, offene Küche, schöne Blumengestecke, stilvolles Teegeschirr, Magazine... hier kann man es aushalten! Auch draußen kann man sehr angenehm sitzen und den Berliner Sommer genießen, wenn er uns denn gerade mal einen Besuch abstattet!
Das Quà Phê ist ein fantastischer Ort für ein leckeres und gesundes Mittagessen, einen Snack oder zum Verweilen und Lesen bei einem Nachmittagskaffee. Auch wer sich vegan oder glutenfrei ernährt, kann hier glücklich werden. Mich freut vor allem, dass hier viele Gerichte angeboten werden, die man auf den Speisekarten anderer vietnamesischer Restaurants vergeblich sucht. Die bei der Einrichtung schon sichtbaren Mischung aus Tradition und Moderne spiegelt sich auch in der kreativen Küche.
Ein neuer Lieblingsort in Mitte!

Quà Phê
Max-Beer-Str. 37 (hier clicken für Google Maps)
Berlin - Mitte

Offen: täglich 9 - 22 Uhr

nächste Haltestelle:
U Rosa-Luxemburg-Platz

House of Small Wonder

Von außen kaum ersichtlich, tut sich im Inneren des trefflich benannten "House of Small Wonder" eine eigene Welt auf. Eine Wendeltreppe führt in dieses kleine Paradies, in dem mit vielen Pflanzen, Holzplanken, alten bunten Fenstern, einer Wahnsinnstapete und gewächshausartigem sanftem Oberlicht eine ganz besondere Stimmung geschaffen wurde, die man in dem unscheinbaren Neubau in der Johannisstr nie erwartet hätte.
Die Betreiber sind von Williamsburg nach Berlin gezogen, haben das Konzept für dieses schöne Café (das sie seit 2010 in New York erfolgreich geführt haben) mitgebracht und im Dezember 2014 hier eröffnet. Kulinarisch ist auf ganz wunderbare Weise ein klarer japanischer Einfluss auszumachen: schön intensiven Matcha Cappuccino,
fantastisches japanisches Frühstück: Misosuppe, zwei vegetarische Onigiri Reisbällchen (eines davon mit einem meiner Lieblingskräuter Shiso aka Perilla!), einige japanische Pickles und etwas Hijiki-Algensalat mit Edamame (Foto siehe ganz oben), Matcha Poundcake (leider etwas zu lange gebacken), gebratene Udon (dicke Nudeln) mit Gemüse, und einiges mehr... Aber auch Köstlichkeiten, wie Croissant French Toast (die Edelversion von Arme Ritter - sehr zu empfehlen!) aus hausgemachten Croissants, mit Schlagsahne, Ahornsirup und frischem Obst,
oder tolle Sandwiches wie z.B. Baguette mit Brie, Apfel und selbstgemachter Feigenkonfitüre...
Hier kann man ganz großartig grauen Wintertagen entfliehen, genießen und tagträumen. Gerade nachdem sowohl das Nazuna als auch die Matcha Bar am Mauerpark geschlossen wurden, freue ich mich, dass ich einen so schönen neuen Ort gefunden habe, an dem ich meinen Matcha-Gelüsten fröhnen kann.
Nebenan soll jetzt auch noch ein dazugehöriges japanisches Restaurant öffnen, man darf gespannt sein...

House of Small Wonder
Johannisstr. 20
Berlin-Mitte

Geöffnet:
Mo - Fr: 9- 17 Uhr
Sa - So: 10 - 16 Uhr

Cafe Botanico

In Neukölln, genauer in Alt-Rixdorf gibt es einen ganz besonderen Ort: das Café Botanico ist nicht einfach nur ein nettes italienisches Café - hier wird auch ganz wunderbar gekocht und zwar alles, was der eigene Permagarten so hergibt!
Seit 2012 hat die Betreiberfamilie eine verwilderte Kleingartenanlage im Hinterhof in einen öko-zertifizierten Garten verwandelt, in dem kreuz und quer die verschiedensten essbaren Pflanzen angebaut werden. So kann das ganze Jahr hindurch immer etwas geerntet, gepflückt, gesammelt werden, was dann ganz frisch im Café auf die Teller kommt.
Der perfekte Spiegel dessen, was gerade in Saison ist, ist der "Gartenteller" für 12 EUR. Bei meinem Besuch letztes Wochenende fanden sich darauf verschiedene Hülsenfrüchte, manche gekocht wie die Ackerbohnen, andere gekeimt und roh, daneben gedünstete grüne Bohnen und eine tolle Zucchiniblüte auf frischem Bruschetta, in Olivenöl geschwenkter Pattison Kürbis, allerlei Blattgemüse, Kräuter und Pflücksalat gekrönt von einer Kapuzinerkresseblüte. Ein Genuss!

Zwar kommt nicht alles, was im Restaurant angeboten wird, aus dem Garten - so wird natürlich der Reis hinzugekauft für das köstlich-cremige Kürbisrisotto, das letztes Wochenende auf der Tageskarte stand, und der Käse sicher ebenfalls - aber auch beim Einkauf wird auf frische, hochwertige Zutaten geachtet, großteils bio und fair sollen sie zudem sein.
Das meiste auf der Karte ist vegetarisch, aber es gibt auch italienischen Schinken und Salami, am besten fragt man bei der Bestellung nach. Nächstes Mal möchte ich unbedingt die hausgemachte Pasta mit Trüffel probieren...
Nicht verzichten sollte man auch auf die köstlichen selbstgemachten Desserts! Ich habe mir ein Kastanien Semifreddo mit dickflüssiger Schokosauce und Schlagsahne gegönnt - sehr süß und sehr gut!
Solange es noch einigermaßen warm ist, kann man im Hof des Café Botanico schön draußen sitzen und das Grün genießen oder durch die großen Fenster die Arbeit in der Küche beobachten. Sonntags gibt es auch Führungen durch den Permagarten und ab und an finden Dinner mit Konzert im Café statt, für die man frühzeitig reservieren sollte. Ein Besuch lohnt sich allemal!

Café Botanico
Richardstr. 100
Berlin-Neukölln [click to see map]
info@cafe-botanico.de
Reservierungen per Email oder an 0160 2702613

Nächste Haltestelle: U7 Rathaus Neukölln

Sommeröffnungszeiten:
Di - Sa: 12 bis 22 Uhr
So: 11 bis 22 Uhr


Mon Plaisir

Und noch ein kulinarisches Highlight auf der Pappelallee: seit ein paar Monaten gibt es hier die französische Chocolaterie, Patisserie & Café Mon Plaisir.
Besondere Spezialitäten sind Schokoladen und Pralinen, die seit einigen Jahren schwer im Trend liegenden Macarons und hervorrande französische Törtchen vom elsässer Sternepatissier Rebert aus Wissembourg, von dem ich schon vor einigen Jahren auf diesem Blog vorgeschwärmt habe... Ein wahrgewordener Traum, dass man diese großartigen süßen Kunstwerke nun auch in Berlin genießen kann.

Es gibt auch guten Kaffee, feinen Tee (z.B. Grüntee mit Kirschblüten), einige selbstgebackene Küchlein, köstliche Ricciarelli (italienische weiche Kekse mit Pistazie, Mandel, o.ä.), verschiedene andere hochqualitative Schokoladen und alles, was das Herz eines jeden Liebhabers süßer Dinge ganz ganz hoch schlagen lassen dürfte.
Das Vergnügen ist ganz meinerseits!

Mon Plaisir
Pappelallee 9
Berlin Prenzlauer Berg [click for Map]

U2 Eberswalder Str

Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 12:00 - 19:00
Sa: 11:30 - 19:00
So: 14:00 - 18:00

Ocelot

not just another bookstore... rühmt sich dieser erst vor wenigen Monaten eröffnete Laden in der Brunnenstraße. Und tatsächlich, die Bücher scheinen bei Ocelot mit besonderer Sorgfalt ausgewählt und präsentiert, außerdem gibt es hervorragenden Kuchen!
Bei so einem Brownie oder einem wunderbaren Heidelbeer-Cheesecake und einem Chai, umgeben von schönem Lesestoff, lässt sich dieses Winterwetter doch viel besser ertragen...

Ocelot
Brunnenstraße 181 (click for map)
10119 Berlin Mitte

offen: Montag bis Samstag 10 bis 20 Uhr

Nimmersatt unterwegs: Madeira

Frohes neues Jahr wünsche ich noch allen nimmersatten Lesern dieses Blogs! 
 
 
Kurz vor dem Jahreswechsel habe ich noch ein paar Tage Sonne auf Madeira getankt. Neben den herrlichen frisch geernteten Früchten aller Art (darunter auch manch ungewöhnliches, wie Annona, Monsterafrüchte, Tamarillos, Pitangas...) haben mir dort in kulinarischer Hinsicht vor allem die Backwaren gefallen.
Lokale Spezialität ist Bolo do Caco, ein Fladenbrot aus Weizen- und/oder Kartoffelmehl. Serviert wird es noch heiß mit Knoblauchbutter - ein Genuss!
Besonders köstlich und noch dazu riesig war es an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in der Hauptstadt Funchal, wo die Fladen ganz traditionell auf Platten über offenem Holzfeuer gebacken wurden.
Zur Weihnachtszeit gab es auch überall den feinen Bolo de Mel, ein Gewürzkuchen mit reichlich Zuckerrohrsirup (nicht Honig, wie der Name vermuten lässt). Zuckerrohr, früher Hauptexportgut der Insel, und Honig wiederum sind Hauptzutaten des omnipräsenten Poncha, ein leckerer Rumpunch mit Fruchtsaft.
Ein weiterer Favorit, klein aber gehaltvoll, sind Pastel de Nata, vor allem jene der Pastelaria Galã in Machico. Dieses Konditorei/Café hat eine Theke, die vor lauter Leckereien nur so überquillt, freundlichen Service, guten Kaffee (z.B. Galão) und die quitschigsten Motivtorten, die man sich vorstellen kann.
Auch (wenn nicht sogar vor allem) bei den Locals sehr beliebt, ist dieser Laden immer gut frequentiert, so dass man stets was zu kucken hat.
Und die Pasteis sind wirklich ein Traum. Das ist nicht nur mir aufgefallen - Galã  beliefert auch verschiedene Cafés auf der ganzen Insel mit den kleinen Törtchen.
 

Pastelaria Galã 
Rua General Antonio
Teixeira de Aguiar nº3
9200-094 Machico
Madeira
T: +351291965720