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Zeit für Brot

Die Perfektionierung des Wochenendes: eine Kirsch-Mandel-Schnecke von Zeit für Brot! Noch warm, perfekt weich und fluffig und dabei mit dem genau richtigen Verhältnis an Saftigkeit und Biss durch die Kirschen und Mandelsplitter... Könnte ich die bitte als Kopfkissen haben, die immer nachwachsen, wenn ich beim Erwachen einen Biss nehme? Das käme meiner Vorstellung vom Paradies sehr nahe (klebrig hin oder her...).
Natürlich ist auch das Brot der Edelbäckerei sehr gut, wie sollte es bei diesem Namen auch anders sein, und schließlich ist Zeit für Brot auch für eben jenes als einer der besten Bäcker Deutschlands ausgezeichnet worden. Hier wird dem Teig viel Zeit gelassen sein Aroma und die perfekte Krume zu entwickeln, zudem werden nur hochwertige Biozutaten genutzt. Freilich schlägt sich das auch im Preis nieder, aber meiner Meinung nach ist es das so wert! Richtig gute Bäcker sind in Berlin ja eher rar... Und die köstlichen Hefeschnecken (die Zimt- oder Ahornsirup-Nuss Varianten sind auch nicht zu verachten, aber die Krönung ist Kirsch-Mandel - unübertroffen!) sind sowieso jeden Cent wert. Dafür lohnt auch definitiv das Warten in der Schlange, die sich völlig zu Recht meist vor der Theke windet. Nicht abschrecken lassen, es geht normalerweise sowieso schnell - beim Bedienen wird sich netterweise nicht soviel Zeit gelassen, wie beim Backen.

Zeit für Brot
Alte Schönhauser Str. 4
Berlin-Mitte (google maps)

offen:
Mo-Fr: 7:30 – 20:00 Uhr
Sa: 8:00 – 20:00 Uhr
So: 8:00 – 18:00 Uhr

Coco Genki

Eine neue Empfehlung von ganzem Herzen zum Neuen Jahr: Coco Genki, ein japanisches Bistro in Mitte! Bereits seit 2014 wird hier supergesund und köstlich gekocht und die besten Einflüsse aus japanischer und "westlicher" Küche gemischt. Auf der auf Frische und Saisonalität bedachten und deshalb wöchentlich neuen Speisekarte finden sich sowohl typisch japanische Bentoboxen, als auch Pastagerichte (auf Wunsch auch mit Vollkornnudeln) oder vegane Burger, Onigiri (Reisbällchen), Suppen und Salate. "Coco" bedeutet "hier" und "genki" heißt "gesund" und damit wäre auch schon geklärt, was den sehr freundlichen Betreiberinnen besonders wichtig ist. Viele Zutaten sind regional und bio, alles ist frisch und selbst zubereitet, auf Glutamat wird ausdrücklich verzichtet und der größte Teil der Gerichte wird auch in veganer Variante angeboten. Feine Tees und originelle Smoothies stehen auch auf dem Menü. Traumhaft!
Bei meinem Besuch im Dezember bestand das veggie Bento der Woche aus Reis mit Quinoa, Sesam und Amaranth, Spaghetti-Kürbis mit Tofu-Hack, Shiitake, Karotten und Frühlingszwiebel, Kartoffelsalat, Ruccolasalat und hausgemachten Pickles. Das Tolle an Bentoboxen ist ja, dass man immer so viele schöne verschiedene Leckereien probieren kann. Als Dessert hatte ich noch eine kleine aber sehr feine Kürbis Crème Brûlée und einen Matcha "Cappuccino". Alles war wirklich rundum glücklichmachend und ich möchte unbedingt bald wiederkommen!
Das Coco Genki ist ein triftiger Grund das von mir sonst eher vernachlässigte Mittagessen häufiger in den Speiseplan einzubauen...

Coco Genki
Wallstr. 36
Berlin - Mitte

Tel: 030 54827273
Geöffnet: Mo - Fr: 10 - 18 Uhr
Manchmal wird auch Sonntags ein Brunch angeboten, das erfährt man am Besten auf der Facebookseite.

Cafe Botanico

In Neukölln, genauer in Alt-Rixdorf gibt es einen ganz besonderen Ort: das Café Botanico ist nicht einfach nur ein nettes italienisches Café - hier wird auch ganz wunderbar gekocht und zwar alles, was der eigene Permagarten so hergibt!
Seit 2012 hat die Betreiberfamilie eine verwilderte Kleingartenanlage im Hinterhof in einen öko-zertifizierten Garten verwandelt, in dem kreuz und quer die verschiedensten essbaren Pflanzen angebaut werden. So kann das ganze Jahr hindurch immer etwas geerntet, gepflückt, gesammelt werden, was dann ganz frisch im Café auf die Teller kommt.
Der perfekte Spiegel dessen, was gerade in Saison ist, ist der "Gartenteller" für 12 EUR. Bei meinem Besuch letztes Wochenende fanden sich darauf verschiedene Hülsenfrüchte, manche gekocht wie die Ackerbohnen, andere gekeimt und roh, daneben gedünstete grüne Bohnen und eine tolle Zucchiniblüte auf frischem Bruschetta, in Olivenöl geschwenkter Pattison Kürbis, allerlei Blattgemüse, Kräuter und Pflücksalat gekrönt von einer Kapuzinerkresseblüte. Ein Genuss!

Zwar kommt nicht alles, was im Restaurant angeboten wird, aus dem Garten - so wird natürlich der Reis hinzugekauft für das köstlich-cremige Kürbisrisotto, das letztes Wochenende auf der Tageskarte stand, und der Käse sicher ebenfalls - aber auch beim Einkauf wird auf frische, hochwertige Zutaten geachtet, großteils bio und fair sollen sie zudem sein.
Das meiste auf der Karte ist vegetarisch, aber es gibt auch italienischen Schinken und Salami, am besten fragt man bei der Bestellung nach. Nächstes Mal möchte ich unbedingt die hausgemachte Pasta mit Trüffel probieren...
Nicht verzichten sollte man auch auf die köstlichen selbstgemachten Desserts! Ich habe mir ein Kastanien Semifreddo mit dickflüssiger Schokosauce und Schlagsahne gegönnt - sehr süß und sehr gut!
Solange es noch einigermaßen warm ist, kann man im Hof des Café Botanico schön draußen sitzen und das Grün genießen oder durch die großen Fenster die Arbeit in der Küche beobachten. Sonntags gibt es auch Führungen durch den Permagarten und ab und an finden Dinner mit Konzert im Café statt, für die man frühzeitig reservieren sollte. Ein Besuch lohnt sich allemal!

Café Botanico
Richardstr. 100
Berlin-Neukölln [click to see map]
info@cafe-botanico.de
Reservierungen per Email oder an 0160 2702613

Nächste Haltestelle: U7 Rathaus Neukölln

Sommeröffnungszeiten:
Di - Sa: 12 bis 22 Uhr
So: 11 bis 22 Uhr


Momos

Eigentlich wollte ich schon längst über das Momos schreiben, so dass man noch die letzten Herbstsonnenstrahlen an einem der Tischchen vor dem Restaurant hätte auszunutzen können, denn drinnen ist wenig Platz. Dafür ist jetzt wohl doch schon ein bisschen spät im Jahr, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem!

Spezialität des Hauses sind die namengebenden Momos, herrliche kleine gedämpfte Teigtaschen aus Nepal mit verschiedenen vegetarischen und teils auch veganen Füllungen. Das aktuelle Speisenangebot findet sich hier.
Die traditionellen Rezepte für Momofüllungen werden hier etwas freier interpretiert und europäischen Essgewohnheiten angepasst, was aber der Gaumenfreude keinen Abbruch tut.
Dazu gibt es hausgemachte Dips, wie frischer Minze-Joghurt oder intensive Tomatensalsa.
Die Zutaten sind ausschließlich vegetarisch und aus biologischem Anbau, wenn möglich auch aus der Region. Man kann die Momos entweder einfach gedämpft genießen, oder in einer Suppe oder angebraten. Zum Dessert gibt es auch Momos aus Zimtteig mit süßer Bananenfüllung.
Sehr lecker! Allerdings sind Momos nichts für den Riesenhunger in Kombination mit dem Minigeldbeutel, aber in Anbetracht des Genusses, der hochwertigen Biozutaten und des enormen Arbeitsaufwandes bei der Zubereitung der Teigtäschchen, ist der Preis in Ordnung.
Eine schöne Bereicherung des kulinarischen Stadtplans. Und wenn drinnen alle Plätze belegt sind, gibt es die Momos auch zum Mitnehmen...

Momos
Fehrbelliner Str. 5
Berlin-Mitte

U2 Senefelder Platz

Tel: 0176-24315868

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 12:00 bis 19:30 Uhr
Freitag: 12:00 bis 21:00 Uhr
Samstag: 13:00 bis 21:00 Uhr
Sonntag: Ruhetag

Markthalle 9 Street Food Thursday

Tamilisches Street Food
Seit April ist Berlin um ein Essenshighlight reicher: Street Food Thursday in der Markthalle Neun in Kreuzberg. Ich bin ja generell ein Fan von Märkten, Berge schön angerichteten Essens können mich immer begeistern, ist das Essen dann aber auch noch verzehrbereit und duftet köstlich aus allen Ecken der Markthalle, bin ich nicht mehr zu halten.
Der donnerstägliche Street Food Markt bietet eine Menge Leckereien, von kleinen Häppchen bis zu vollen Mahlzeiten, das meiste davon in kleinen Schälchen oder Papptellern zum sofortigen Verputzen. Von tamilischen Fladen mit Chutneys, über Austern, Spätzle, Wein und riesigen Käserädern, bis zu brandenburgischen Tapas und vor Ort zubereitetem Crumble... Von britischen Pies, mecklenburgischen Senf- und Marmeladenvariationen, jamaikanischer Küche und koreanischen Kimchi (serviert von einer Dame in Dirndl), bis zu japanischen Taiyaki.
Taiyaki mit Süßkartoffelfüllung
Es empfiehlt sich viel Hunger mitzubringen, mehrere Runden zu drehen und sich das komplette Angebot zu Gemüte zu führen und dann so viel wie nur irgend möglich zu kosten. Am Besten vielleicht mit Freunden, so kann man mehr verschiedene Köstlichkeiten probieren...
getrüffeltes Mairübchen und grünes Gazpacho
Dem Großteil der Verkäufer merkt man den Stolz auf das angebotene Produkt, die gekonnte Zubereitung und die Qualität der Zutaten berechtigterweise absolut an. Viele der Zutaten stammen aus der Region, oft aus eigenem Anbau, Einiges auch bio. Die Preise sind weder sonderlich billig, noch extrem teuer. Bei soviel Liebe zu ausgeklügelten Rezepten und guten Zutaten, halte ich die Preise für völlig gerechtfertigt.
Die Stimmung sowohl unter den Käufern als auch Verkäufern schien mir wirklich leidenschaftlich und begeistert, es lag greifbarer Essensenthusiasmus in der Luft. Ein mir persönlich wohlbekanntes Gefühl... schön zu sehen, wenn Mitmenschen es teilen! So viele glückliche Gesichter mit roten Bäckchen sieht man in Berlin ja nicht gerade alle Tage.
Der Street Food Thursday ist wirklich eine Bereicherung für Berlin! Hoffentlich bleibt er uns lange erhalten.

Street Food Thursday
Markthalle Neun
Eisenbahnstrasse 42/43
Berlin-Kreuzberg
Jeden Donnerstag 17 - 22 Uhr

Kochu Karu


Schon wieder eine Nimmersatt-Empfehlung für ein koreanisches Restaurant, aber hey, wenn das Bibimbab so köstlich ist, wie bei Kochu Karu, möchte ich das doch niemandem vorenthalten...
Das noch recht neue Restaurant, geführt von der koreanischen Opernsängerin Bin Lee Zauner und ihrem Lebensgefährten, dem spanischen Koch José Miranda Morillo, gibt sich stylish, offen für Einflüsse aus verschiedenen Küchen der Welt, damit weniger traditionell, aber extrem qualitätsbewusst. Alle Zutaten sind aus biologischem Anbau und weitgehend von regionalen Erzeugern. Lobenswerterweise sind Tiefkühlkost und Mikrowelle tabu.
Es gibt spanisch-koreanische "Tapas", sprich kleine köstliche Häppchen, die zu Wein bzw Reiswein geknabbert werden können, oder auch bestens als Vorspeise geeignet sind, aber auch volle Hauptgerichte, wie das bereits erwähnte typisch koreanische Bibimbab.
Die Karte ist klein, die Auswahl für Vegetarier begrenzt, billig ist es auch nicht gerade, aber dafür ist alles frisch und vom Feinsten, von daher definitiv den Preis wert.
Auch die Nachspeise, Grüntee Mousse mit winterlich eingemachten Früchten, war sehr lecker und empfehlenswert, wenn auch weniger intensiv grünteeig im Geschmack wie erwartet.
Sonst empfinde ich "Fusionküche" immer eher beinahe als Schimpfwort, aber in diesem Fall ist es wirklich sehr gut gelungen, Ideen und Zutaten unterschiedlichster Länderküchen auf einen Tisch zu bringen.
Nichts wie hin!

Kochu Karu
Eberswalder Str. 35 
Berlin - Prenzlauer Berg [click to see map]

Tel: (030) 80 93 81 91
U2 Eberswalder Str
Geöffnet: Di - Fr: 11:30 - 16:00 und 18:00 - 22:30 Uhr
Sa + So: 11:30 - 22:30 Uhr

HelloFresh

Vor kurzem habe ich eine Anfrage bekommen, ob ich nicht mal eine "HelloFresh-Box" testen wolle - klar, warum nicht, bei einer Kiste guten Essens sage ich nie nein. Was daraufhin geliefert wurde, hat tatsächlich meine Erwartungen übertroffen! HelloFresh unterscheidet sich von der "normalen" Biokiste, durch das beigelegte Rezeptheft und die exakte Portionierung des Boxinhaltes auf die Mengen, die man für diese Rezepte braucht. Quasi das Konzept von Kochhaus, nur eben nachhause geliefert.
Damit nicht nur ich was von dem Spaß habe, gibt es für meine Leser 20 EUR Rabatt auf Eure erste HelloFresh Box, wenn Ihr diesem Link hier folgt!
Vorab wurde abgeklärt, für wie viele Personen ich koche und dass ich die vegetarische Variante möchte. Einen Dienstag später wurde mir eine Riesenkiste bis an die Wohnungstür geliefert, randvoll mit allen Zutaten für drei Mahlzeiten: handgeschöpfter Bio-Ricotta, junger Spinat, kräftiger Rucola, frischer Kerbel, Quinoa, Muskat (1g-weise eingetütet!), Knoblauch (1 Zehe im Klarsichtbeutelchen!), Bio-Parmesan, Blumenkohl galore, Bio-Kokosmilch, frisches Zitronengras und vieles mehr... 
Wahnsinn - mit so vielen tollen Zutaten habe ich mich dann erstmal bei Freunden mit größerem Esstisch eingeladen und wir haben gekocht, bis sich selbst diese beachtliche Tafel vor lauter Speisen zu biegen begann. Die Idee mit den Rezepten ist super, so kocht man mal was, auf was man alleine so vielleicht nicht gekommen wäre und muss dafür nicht extra Unmengen an Zutaten einkaufen, von denen man dann nur ein Löffelchen voll braucht... Die Rezepte selbst klangen auch alle drei sehr gut: Spinat-Ricotta-Nocken mit Parmesan, überbackene Tomate gefüllt mit Quinoa und ein Blumenkohl-Kokoscurry mit Zitronengras & Cashews.
Die Zutaten waren wirklich von toller Qualität, großteils bio und regional, und haben mich sehr überzeugt. 

Einzig das Nockenrezept wollten nicht so recht gelingen: leider geriet der Teig zu dünnflüssig und sie hielten trotz zusätzlichem Mehl nur mäßig gut zusammen und sahen nicht so toll aus: der anwesende Dreijährige brach sogar etwas dramatisch in Tränen aus, als er die Nocken auf seinen Teller bekam... Kein durchschlagender Erfolg, obwohl sie am Ende garnicht schlecht geschmeckt haben.
Richtig fantastisch hingegen fand ich das zweite Rezept, das wir gleich darauf als weiteren Gang genossen: mit Quinoa gefüllte, überbackene Fleischtomaten auf Rucola. Leicht zuzubereiten, leckere Füllung, durch das Quinoa auch was Besonderes und unproblematisch im Ofen schmurgelnd, während wir uns noch im Nocken-Nahkampf befanden. Sehr lecker war hier auch der äußerst aromatische Rucola, wirklich ganz frisch und beinahe scharf im Geschmack. Den Kerbel würde ich nächstes Mal eher frisch und roh übers Essen streuen, damit er noch mehr zur Geltung kommt. Schließlich ist er ein viel zu unterschätztes altes Küchenkraut.
Dieses Gericht war sehr reichlich, so dass sich jeder richtig satt essen konnte.
Auch das dritte Rezept, dass am folgenden Tag zum Einsatz kam, gelang bestens: Blumenkohl in Zitronengras-Kokos-Curry mit Cashews. Dieses Gericht ließ sich sehr gut als Suppe essen, ich könnte es mir aber auch prima als Sauce zu Basmatireis vorstellen.
Ich habe nach meinem Geschmack noch etwas nachgewürzt, da ich gerne in meinem Gewürzschrank wuhle und alles gerne intensiv mag. Es steht ja jedem offen, wie genau man sich an die Rezepte hält. Die Rezepte für das Curry und die gefüllten Tomaten waren wirklich unkompliziert und schnell nachzukochen und die Resultate waren sehr lecker. 
Ich war wirklich äußerst zufrieden und habe die Box bei Freunden und Familie auch schon kräftig weiterempfohlen. Ich finde, sie bietet sich super als Geschenk an oder auch, wenn man mal mit Freunden einen besonderen Kochabend verbringen möchte. Es ist doch was Tolles, wenn man eine Überraschungskiste nach Hause gebracht bekommt und die dann voller Spannung öffnen und sich am schönen Inhalt erfreuen kann - fast wie Weihnachten!
Natürlich ist es auch eine gute Sache für all diejenigen, die manchmal nicht mehr wissen, was sie ihren Lieben jetzt schon wieder kochen sollen und so einfach wöchentlich neue Ideen für gesunde, ausgewogene, ungewöhnliche und trotzdem nicht komplizierte Gerichte direkt in die Küche geliefert bekommen. Und im Gegensatz zu Rezeptbüchern, wo man häufig nur die Bilder anschaut und denkt: "sieht gut aus, könnte ich irgendwann ja mal machen" und dann eh nie macht, ist man hier mit den herrlichen Zutaten gewissermaßen verpflichtet und auch total motiviert gleich loszulegen!
Preislich finde ich die Boxen auch in Ordnung, z.B. 39 EUR für drei Mahlzeiten für 2 Personen, 59 EUR für 4 Personen, 89 EUR für 6 Personen. D.h. runtergerechnet sind es ca. 5-6 EUR pro Person und Essen, das ist es absolut wert, gerade wenn man die Spitzenqualität der Zutaten bedenkt und die Tatsache, dass man sich die Zeit und Rennerei durch x Läden spart, um die Zutaten zusammenzusuchen. Außerdem bekommt man eben nur soviele Zutaten, wie man braucht, nicht Riesenpackungen von denen man irgendwann dann die Hälfte wegschmeisst. Es werden sowieso viel zu viele Lebensmittel verschwendet, das lässt sich so auf schöne Weise einschränken.
HelloFresh gibt es übrigens nicht nur in Berlin. Um zu sehen, ob man sich in einem der vielen Liefergebiete befindet, muss man einfach nur die Postleitzahl auf der Webseite eingeben.
Und jetzt schnappt Euch schnell den 20 EUR Gutschein und probiert es selbst aus, es lohnt sich wirklich! Ich hatte viel Freude mit meiner vegetarischen HelloFresh-Box!

Mehr Infos gibt es auf www.hellofresh.de

Café mint*

Bei diesem wechselhaften Wetter sucht man sich am besten ein trockenes Plätzchen, dass wenigstens ein bisschen Sommer vorgaukelt. Das Café mint* im hübsch restaurierten Gewächshaus des Botanischen Volksparks ist dafür perfekt geeignet. Bei dem Park handelt es sich nicht um den allseits bekannten Botanischen Garten in Dahlem, sondern um dessen östliches Pendant in Blankenfelde-Pankow.
Dank des schönen Gewächshauses ist man gleichzeitig im Trockenen und im Grünen - perfekt! Einen ersten Eindruck kann man auf der Website des Cafés bekommen.
Der freundliche Cafébetreiber stammt aus England und hat von dort das ein oder andere Rezept mitgebracht. So erfreuen ebenfalls freundlich lächelnde Gingerbreadmen Kinder und Gaumen, lassen herrliche Scones mit clotted Cream Herzen höher schlagen und verbreiten große, britische Teekannen allerbeste Teatime-Atmosphäre.
Aber auch der Kaffee muss sich überhaupt nicht verstecken. Ich bin ansich nicht so ein Kaffeetrinker, aber einen richtig guten schwarzen Tropfen weiß ich dann doch wieder sehr zu schätzen und der im Café mint* servierte Kaffee der Berliner Rösterei Andraschko ist ganz hervorragend.
Und die heiße Schokolade für die kleinen Gäste kam mit einem Smiley im Milchschaum - allerliebst!
Auch die wechselnden Kuchen sahen allesamt gut aus, ob Schoko, Käsemohn oder auch die fruchtigen Varianten... die Entscheidung fällt nicht leicht. Auch wer Probleme mit Laktose oder Gluten hat, wird hier fündig - einfach nachfragen!
Laut der Website gibt es auch Suppen & Eintöpfe sowie hausgemachtes Brot, das ist mir bislang aber vor Ort garnicht aufgefallen. Nächstes Mal schaue ich mir das genauer an.

Ich kann einen Ausflug in den Botanischen Volkspark jedenfalls zu jeder Jahreszeit wärmstens empfehlen. Sehr schön für Spaziergänge und wenn das Wetter dann doch wieder nicht mitspielt, ist man im Café mint* bestens aufgehoben. Allerdings sollte man unbedingt beachten, dass das Café nur am Wochenende und an Feiertagen geöffnet hat!


Café mint*
Botanischer Volkspark Blankenfelde-Pankow
Blankenfelder Chaussee 5
Berlin Blankenfelde-Pankow

Offen: Samstag, Sonntag & Feiertag von 11-17 Uhr 

Voll Stulle


Der Stullenlieferdienst wurde leider eingestellt!
Diese Woche habe ich diese hübschen Probierstullen von Voll Stulle ins Büro geliefert bekommen. Schöne Idee, sehr freundlich und die Stullen waren juut jeschmiert und fein belegt, außerdem so adrett verpackt. Frisch, regional und bio sind sie noch dazu. Absolut unterstützenswert!
Geliefert wird allerdings nur von 7 - 13 Uhr, also rechtzeitig den Hunger einteilen und vorausplanen. Bei einem Mindestbestellwert von 15 Eur ist dieser Stullenservice wohl eher was für Bürogemeinschaften u.ä., oder eben für den großen Hunger!

In der Metzer Str soll es bald auch ein Ladengeschäft für die belegten Brote geben. Bis dahin frohes Bestellen!

www.voll-stulle.de

Hans Wurst


Dieses Restaurant wurde leider geschlossen!

Im Hans Wurst wird nicht gekaspert, trotz des Namens, hier wird lecker gekocht und genossen. Im Hans Wurst gibt's keine Wurst, trotz des Namens, hier wird lecker vegan gekocht und genossen, ohne dass dem Gast der Verzicht auf tierische Zutaten überhaupt auffallen muss. Wer vermisst schon irgendetwas, bei einem im Ofen gebackenen Hokkaido Kürbis, gefüllt mit einem Reispilau mit Seitan und Zucchini an einer fruchtigen Paprikasauce, dekoriert mit rohem Fenchel, Orange und Chicoree..
Es gibt nur eine kleine, aber feine Tageskarte mit Tofu-Burgern, Pizza, Salat, Suppe und wechselnden, saisonalen Gerichten, großteils auch bio, wie z.B. dem erwähnten Kürbis. Auch ein-zwei verlockende Desserts sind im Angebot. Alle Speisen kosten unter 10 Eur und sind wirklich liebevoll zubereitet und angerichtet. Den einzigen kleinen Abzug würde ich persönlich dafür erteilen, dass die Burger nicht in Brötchen, sondern zwischen zwei Toasts serviert werden - aber meine Begleitung hat das wiederum nicht weiter gestört, also bin ich da vielleicht auch einfach ein bisschen mäkelig.
Zum Aufzuwärmen bei den (fast) sibirischen Temperaturen momentan, kann ich sowohl die heiße Sojamilch mit Agavendicksaft, als auch den Chai (Soja) Latte empfehlen.
Sonntags gibt es außerdem veganen Brunch zwischen 11 und 17 Uhr.
Das Hans Wurst gleicht von der Einrichtung her vielen Cafes/Kneipen im Prenzlauer Berg: alte Sofas, wacklige Stühle, Holztische, eher minimalistisch dekoriert, ein DJ Pult mit Plattenspielern... man würde nicht unbedingt vermuten, dass es hier überhaupt (außer vielleicht Salzstangen) etwas zu Essen gibt, erst recht nicht so gute vegane Gerichte.
Oft denke ich bei vegetarischen oder veganen Restaurants: gut gemeint und symphatisch, aber kochen kann ich mir zuhause besser. Man merkt häufig, dass keine Profis in der Küche stehen und dann auch eher auf Studenten-WG-Küchenniveau gekocht wird. Diesen Eindruck habe ich vom Hans Wurst nicht, hier weiß man in der Küche wie es geht! So macht das Spaß!


Hans Wurst

Dunckerstrasse 2a
Berlin-Prenzlauer Berg
U2 Eberswalderstr. / M10 Husemannstr
offen: Mo-Sa: ab 12:00, So ab 11:00, Küche von 12 - 22 Uhr

Yellow Sunshine

Ein Artikel über das Yellow Sunshine ist eigentlich schon ewig fällig. Deutschlands erstes vegetarisches Bio Fast Food Diner darf natürlich nicht länger hier fehlen, obwohl (oder gerade weil) es mittlerweile einige Nachahmer gibt. Ich glaube, ich habe nur nie früher über das Yellow Sunshine geschrieben, weil es sowieso immer überall als erste Anlaufstelle genannt wird, wenn jemand nach einem vegetarischen Restaurant in Berlin fragt. Nicht zu unrecht, aber hier auf dem Nimmersatt Blog soll ja eigentlich immer etwas Neues stehen und nicht das, was sowieso jeder kennt.
Aber egal, das Yellow Sunshine hat eine Empfehlung definitiv verdient und vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen Vegetarier, der noch nicht dort war, oder den ein oder anderen Nicht-Vegetarier, der neugierig ist wie wohl eine phosphatfreie Seitan-Currywurst schmeckt, eine vegane Gyrospfanne oder auch ein Spinat-Käse-Burger...

Auf meinem Photo zu sehen ist der feine Hot Chili Burger, ein echter Seelenwärmer! Ein saftiger vegetarischer Bratling in einem warmen Sesambrötchen, mit Salat, Tomate, Zwiebel, Essiggurke und reichlich Chili-Ketchup, wie sich das gehört! Manchmal muss sowas einfach sein! Bei aller Liebe zu raffinierter asiatischer Küche, kunstfertigen Törtchen oder mediterranen Spezialitäten, es gibt einfach Momente im Leben, da habe auch ich Burger-Cravings und dann ist Yellow Sunshine der perfekteste Ort zum glücklich werden. Mit Soße an der Backe und anschließendem Fingerlecken.

Nach dem erwähnten veganen Gyros und der Currywurst hatte ich allerdings bisher noch nicht so richtig Verlangen, mutige Vorkoster dürfen gerne ihre Erfahrungen in den Kommentaren schildern.
Die Burger kosten so um die 4 Eur, also nicht gerade superbillig, aber für bio und lecker auch nicht übermäßig teuer. Es werden auch Burgermenüs angeboten, mit Pommes Frites, Salat und Softdrink. Außerdem gibt es eine Tagessupppe und zum Vernaschen Partybällchen, vegane Nuggets oder auch ein Softeis zum Dessert.
Viel Spaß beim Fast-Food-Frönen!


Yellow Sunshine

Wiener Straße 19
Berlin-Kreuzberg [click here to see map]

geöffnet So-Do 12°°-24°° und Fr-Sa 12°°-01°° Uhr

Tel.: 030/69598720

Dinge, die die Welt nicht braucht #1


Knoblauchbiolimo!

Paula

Es wird mal wieder Zeit für eine Empfehlung in einem anderen Bezirk, die Artikel auf diesem Blog zu Mitte und Prenzlauer Berg sind ja wirklich in unverhältnismäßig hoher Zahl vertreten. Darum heute mal zu einem wunderhübschen Café in einem von mir bisher völlig vernachlässigten Viertel: Pankow. Hier gibt es in der Florastr das Café Paula, wo man umgeben von sehr geschmackvollen Jahrhundertwendefliesen und zuckergussigen Pastellfarben zum Beispiel ganz hervorragenden Kuchen, Tartes, Eis, Toast, Waffeln, Suppe, Tee und Kaffee geniesen kann. Die Zutaten sind fast durchweg bio und es wird offensichtlich viel Wert auf gute Qualität gelegt, was auch die eher an Mitte erinnernden Preise erklärt.
Auch Allergiker werden hier fündig, alle Getränke und so manche Eissorte ist auch mit Sojamilch erhältlich.
Ich habe mir am Wochenende einen superleckeren Haselnuss-Zucchini-Kuchen gegönnt - toll! Locker und dank der feingeriebenen Zucchini, die ansonsten nicht vorgeschmeckt hat kein bisschen trocken, mit einer wahnsinns Schokonusscreme getoppt.. mmh! Sehr empfehlenswert. Die anderen Kuchen sahen aber auch allesamt fantastisch aus, so dass mir die Auswahl wirklich nicht leicht fiel. Zum Glück wurde ich sehr freundlich und geduldig bedient, trotz meiner länger ausfallenden Entscheidungsfindung.
Ich habe jedenfalls beschlossen, bald mal für ein Frühstück wiederzukommen. Dafür wird alles Mögliche hausgemacht, zum Beispiel verschiedene Brotaufstriche und die Backwaren ja sowieso.. Klingt sehr verlockend! Das hatte ich ausnahmsweise mal ganz schnell entschieden.
Und wenn man schonmal in der Florastr ist, empfiehlt es sich auch noch einen Blick in die Altdeutsche Bäckerei unter der Nummer 79 zu werfen, die überhaupt nicht so altbacken daherkommt, wie man bei dem Namen vermuten könnte. Dort gibt es gutes Brot und auch tolle Kuchen (Stachelbeer zum Beispiel- wo findet man das sonst noch?).
Wenn das Wetter mitspielt und man ein kleines Verdauungspäuschen einlegen möchte, ist auch das in der Florastr auf recht ungewöhnliche Weise möglich! Ein kleiner Pankowspaziergang lohnt sich also :)



Café Paula
Florastraße 14
Berlin-Pankow [click here for map, please]


U+S-Bhf. Pankow, S-Bhf. Wollankstraße, Bus M27, 250

Telefon: 0173-617 14 27

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8.30-19 Uhr, Sa+So 11-19 Uhr

eve & adam's

Leider geschlossen!!
Bei Temperaturen weit über 30°C habe ich die Restaurantbesprechung, die ich eigentlich vorhatte heute zu tippen, verschoben zugunsten eines erfrischenderen kleinen Tipps. Es handelt sich um eve & adam's in Mitte, das sich Biosalate und Smoothies auf die Fahnen geschrieben hat, wo man aber auch Birchermüsli und andere feine Süßspeisen mit Früchten bekommen kann.
Am bemerkenswertesten sind aber sicherlich die ungewöhnlichen Smoothievarianten, die nach dem Wunsch des Gastes frisch zusammengemixt werden. Meine Wahl des Tages, die auch auf dem Photo zu bewundern ist, war Brombeer mit Rosmarin - sehr empfehlenswert! Genau das richtige nach einem Mittebummel, für die Mittagspause oder als erfrischender Zwischenstopp, wenn man sich mit dem Fahrrad durch die staubigen Straßen schlägt. Kühl, fruchtig-herb, leicht sättigend und noch dazu gesund!
Allerdings könnte für meinen Geschmack etwas großzügiger mit den Brombeeren umgegangen werden, das würde dann auch dem doch recht stolzen Preis gerechter werden...
Sehr positiv wiederum finde ich nicht nur die Frische der Zutaten, sondern auch, dass ich mein Getränk nach dem Mixen zum Probetrinken bekommen habe, um testen zu können ob ich so mit der Süße zufrieden sei oder ob ich zusätzlich Zucker untergemischt haben möchte.
Eine feine Sache sind auch die bienenwabigen Schwingsessel, die an der rechten Seite des hellen Raumes von der Decke baumeln und mit denen man sehr gut einen Bürostuhl-gefolterten Körper mit einem neuen Sitzgefühl verwöhnen kann. Auch der farbenfrohe Außenbereich ist hübsch.
Außerdem sind nicht nur die Lebensmittel bio und fair, sondern wohl auch der verwendete Strom und die Verpackungen öko bei Eve & Adam's.
Insgesamt ein netter Laden mit freundlichem Service und sommerlich frischem Angebot - perfekt zu dieser Jahreszeit!


eve & adam's

Rosa-Luxemburg-Straße 24-26 [click here for map!]
Berlin-Mitte
U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz, Bus TXL, 200, 240, Tram M2, M8


Öffnungszeiten:
Mo-Sa 8.30-20.30 Uhr

Omoni

Erst ein paar Monate hat das japanisch-koreanische Restaurant Omoni auf dem Buckel und trotzdem gehört es kulinarisch gesehen schon zu den Großen. Sushi ist zwar mittlerweile im Prenzlauer Berg so verbreitet wie süddeutsche Dialekte, aber die Unterschiede in der Qualität der Reishäppchen sind in auch etwa genauso groß wie die in den Mundarten Frankens und der der Schwäbischen Alb. Im Omoni wird sehr auf hochwertige Zutaten und gesunde Ernährung geachtet: ein bisschen bio hier, vollwert dort, absolute Glutamatverbannung und weitestgehende Zuckervermeidung, und glückliche Hühnereier sowieso! Natürlich weit entfernt von fader Diätkost kommen hier wunderhübsche Köstlichkeiten auf den Tisch. Und nicht nur klassisches Sushi ist zu haben, auch vorzügliches Bibimbab, Nudelgerichte und verschiedene Reisschalen mit allerlei Toppings, wie z.B. Tofu Tempura. Auch die Vorspeisen, bzw Beilagen, wie das schön scharfe Kimchi und der Kaiso Algensalat heben die graue Regenwinterstimmung beträchtlich. Zudem ist das Omoni auch eine veritable Teestube und mit den Feinheiten koreanischer Teespezialitäten nicht so bewanderte Gäste werden gerne beraten.


Omoni
Kopenhagener Str. 14

Berlin-Prenzlauer Berg
U2, S, Tram M1 Schönhauser Allee

Öffnungszeiten: Di-So 15-23 Uhr

Sigiriya

Und gleich nochmal ein Tipp in Friedrichshain. Diesmal handelt es sich um die sri lankische Küche des Restaurants Sigiriya. Viele Gerichte, die hier angeboten werden kommen jedem, der häufiger indisch essen geht sicher bekannt vor, doch auch es gibt auch einiges neues zu entdecken.
So zum Beispiel das oben im Vordergrund abgebildete Gericht aus gebratenen Teigstücken mit Gemüse und speziellen Gewürzen nach Sri Lanka Art, Papadam und Salat. Der buntgemischte Salat in diesem sympathischen Lokal ist aus biologischem Anbau und eine super Abwechslung zu den sonst häufig nur aus den billigsten Zutaten hergestellten, miesen Beilagensalaten anderer südasiatischer Restaurants. Selbst Gerichte, die bekannt klingen, wie Dhal z.B. haben hier eine ganz eigene Note.
Zur Vorspeise kann ich das mit Gemüse gefüllte Fladenbrot mit Curry- und Tamarindensoße sehr empfehlen. Feine Soßen, eigene Gewürzmischungen, frische Kräuter und Gemüse zeichnen das Sigiriya besonders aus.
Auch (aber nicht nur) für Vegetarier und Veganer ist dieses Restaurant ein kleines Paradies. Hier sei auf die große Zahl extra als vegan oder ovo-lacto-vegetarisch ausgezeichneter Gerichte auf der Karte, die auch auf der Website zu finden ist, hingewiesen. Auch schöne Milkshakes, Lassis und ungewöhnliche Teemischungen gibt es zu probieren. Achja, die Preise sind auch noch superfair! Hier war ich sicher nicht zum letzten Mal :)


Sigiriya
Grünberger Str. 66
Berlin - Friedrichshain
U und Tram Frankfurter Tor