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Mon Plaisir

Und noch ein kulinarisches Highlight auf der Pappelallee: seit ein paar Monaten gibt es hier die französische Chocolaterie, Patisserie & Café Mon Plaisir.
Besondere Spezialitäten sind Schokoladen und Pralinen, die seit einigen Jahren schwer im Trend liegenden Macarons und hervorrande französische Törtchen vom elsässer Sternepatissier Rebert aus Wissembourg, von dem ich schon vor einigen Jahren auf diesem Blog vorgeschwärmt habe... Ein wahrgewordener Traum, dass man diese großartigen süßen Kunstwerke nun auch in Berlin genießen kann.

Es gibt auch guten Kaffee, feinen Tee (z.B. Grüntee mit Kirschblüten), einige selbstgebackene Küchlein, köstliche Ricciarelli (italienische weiche Kekse mit Pistazie, Mandel, o.ä.), verschiedene andere hochqualitative Schokoladen und alles, was das Herz eines jeden Liebhabers süßer Dinge ganz ganz hoch schlagen lassen dürfte.
Das Vergnügen ist ganz meinerseits!

Mon Plaisir
Pappelallee 9
Berlin Prenzlauer Berg [click for Map]

U2 Eberswalder Str

Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 12:00 - 19:00
Sa: 11:30 - 19:00
So: 14:00 - 18:00

Zuckerfee

Zuckersüß ist bei Zuckerfee nicht nur der Name und ein Großteil der angebotenen Köstlichkeiten, sondern auch die Einrichtung mit den lila Wänden, dem goldenen Stuck, den dunklen Holzmöbeln, den Elfenfiguren und Zuckerstangen, die an Willy Wonka erinnern, dem die supernette Dame hinter dem Tresen wiederum glücklicherweise nicht gleicht! Für eine schöne Atmosphäre ist also schonmal gesorgt, aber das Tollste ist, dass es auch noch wunderbar schmeckt in diesem Café und Confiserie!
Hier ist nichts einfach nur süß, auch nichts zu süß - hier werden besondere Genüsse gezaubert, die das Herz jedes Schleckermauls höher schlagen lassen. Es gibt ein wechselndes Angebot an hervorragenden Kuchen und Torten (bei meinem Besuch gab es gerade das herrlich frische Limettentörtchen meiner Wahl, auf dem Photo oben zu bewundern und eine Stachelbeer-Frischkäsetorte), sowie Pancakes, Waffeln, French Toast und zur Krönung: ein wahnsinns warmes Erdbeer-Rhabarber Gratin mit Mandelcreme überbacken und einer Kugel Eis obendrauf!


Wir waren restlos begeistert!
Demnächst muss ich auch mal zum Frühstücken zur Zuckerfee kommen, das sah auch unheimlich lecker aus!
Außerdem gibt es hübsche Pralinen, Kekse, exklusive Schokoladen z.B. mit Veilchenblüten, Eiscreme, Smoothie-Eis, das ähnlich aussieht wie Softeis und aus einer interessanten Maschine kommt.
Wem der Sinn mehr nach etwas Herzhaftem steht, wird hier ebenfalls einiges geboten: Suppen, Salate, Omelettes und gefüllte Brottaschen, sowie ein warmes Hauptgericht zieren die Karte.
Und auch bei den Getränken wird hohe Qualität und Ausgewähltes geboten und mit viel Sachverstand zubereitet und ebenso wie bei den Speisen nicht an der Portionsgröße gegeizt. Soviel Liebe zum Detail, zu hochwertigen, saisonalen Zutaten und ungewöhnlichen Ideen machen mich ganz euphorisch und die Zuckerfee zu meinem neuen Lieblingscafé!
Wer kann da noch widerstehen? Nichts wie hin und verzaubern lassen von der Zuckerfee!

Zuckerfee
Greifenhagener Straße 15
Berlin-Prenzlauer Berg [click to see map]


Tel: 030 / 52686144

U + S und Tram M1 Schönhauser Allee

Achja, und der Soundtrack zum Artikel ist heute ja leicht zu eraten ;)

Schneiders Schokoladen

Seit wievielen Tagen schneit und matscht es jetzt eigentlich schon vor sich hin? Ich weiß es nicht mehr, weiß nur, dass das aufs Gemüt schlägt, wenn man nicht mit allen Mitteln dagegen ankämpft. Mein liebstes Hausmittel gegen Wintertrübsal ist heiße Schokolade und ein Stück Kuchen, einverleibt in gemütlicher Umgebung. Ein wunderbarer Ort für diese Glückskur ist Schneiders Schokoladen in Mitte.
Hier gibt es hochwertige Schokoladen aus aller Welt und hausgemacht, Pralinen von meiner absoluten Lieblingsconfisserie Lauenstein, eine wechselnde kleine, aber sehr feine Auswahl von Kuchen und Torten - alles zum mitnehmen oder im hübschen, freundlich eingerichteten Ladencafé geniesen.
Die heiße Schokolade ist selbstredend köstlich, ebenso als super empfehlenswert hat sich die Mangolassi Torte herausgestellt. Auch das Pastel de Nata auf meinem Photo war fein. Die Preise sind zum Glück auch human und der hohen Qualität absolut angemessen.

Hätte Frau Herr diesen Schokoladen gekannt, wäre die Frustation bestimmt nicht so groß gewesen. Männer gibts schließlich mittlerweile fast geschenkt... ;)


Schneiders Schokoladen

Ackerstraße 149
Berlin-Mitte [click for map, please!]

Tram 12, M8 Pappelplatz, U8 Rosenthaler Platz

Mo-Sa 11.00 - 18.30
So/Feiertage 12.00 -18.00

Nibs Cacao

Nachdem unsere Anreise nach Charlottenburg länger dauerte, als gedacht und wir uns bei Kaliva mit Vorspeisen begnügen mussten, waren wir zwar schon ganz gut gesättigt und glücklich, da sie so köstlich waren, aber zur vollen Zufriedenheit fehlte uns definitiv noch ein Nachtisch. Das Objekt unserer Begierde habe ich schon auf dem Weg zum Kaliva ausgespäht: SCHOKOLADE bei Nibs Cacao! Die Chocolateria Nibs ist ein symphatisches kleines Café und Lädchen, das sich ganz und gar feinen Kakaoprodukten widmet.
Neben Schokoladentafeln, Trinkschokoladenpulver und Pralinen gibt es heiße Schokoladen in verschiedensten Variationen - jede davon bestehend aus lauter Wohlfühlschlucken!
Zum Einstieg habe ich mir einen Schoko Macchiato gegönnt, ein feiner Kakao mit Milchschaum, mild, milchig, nicht zu süß, herrlich! Dazu eine Riesenpraline, quasi der Mont Blanc unter den Pralinen. Umhüllt von knackiger dunkler Zartbitterschokolade fand sich ein zartschmelzender Kern, in dem sich wiederum feinknuspernde Kakaosplitter fanden.
Meine reizende Begleiterin hatte derweil das Vergnügen mit der amerikanischen Variante der heißen Schokolade: nur echt mit kleinen Marshmallow-Würfeln. Sah auch sehr verlockend aus!
Während wir uns also unseren Heißgetränken hingaben, gingen ständig Schulkinder ein und aus, mit Leuchteaugen, roten Backen und Zuckerbart. Eine weitere Spezialität des Nibs sind nämlich Churros, spanisches Gebäck, das frisch fritiert und mit Zucker bestreut wird. Die Kids haben sich dieses Hüftengold in Papiertüten zum Mitnehmen gekauft. Die absolute Dröhnung aber ist es, wenn man die Churros in eine spezielle, ganz dickflüssige spanische Schokolade dippt!


Dieser Versuchung konnten wir nicht widerstehen und haben uns eine Portion davon auch noch geteilt, sozusagen als Dessert des Desserts... Hach, das Leben kann so schön sein!



Soundtrack zum Artikel hier! ;)


Nibs Cacao
Bleibtreustraße 46
Berlin-Charlottenburg [click here to see map]


S Savignyplatz

Mo-Sa: 11:00 - 19:00 Uhr
So: 13:00 - mind. 18:00 Uhr

Tel.: 030 - 263 76 740

Werkstatt der Süße

Zur Feier der (noch unfertigen) Umgestaltung des Nimmersatt Blogs heute eine Empfehlung für eine absolute Perle im Prenzlauer Berg, ein Muss für jeden Träger eines Sweet Tooth!

Kleine Kunstwerke! Anders kann ich die Köstlichkeiten nicht bezeichnen, die man in der Patisserie mit dem Namen Werkstatt der Süße bewundern und sich einverleiben kann. In Anbetracht der Kreativität und der Kunstfertigkeit mit der hier gewirkt wird, könnte man es auch als Atelier der Süße bezeichnen. Kein Wunder, ist der Patissier, dem wir diese Wunderwerke zu verdanken haben doch auch kein Unbekannter, sondern einer der ganz Großen seiner Zunft. Guido Fuhrmann war in Spitzenhotels tätig und beliefert diese auch weiterhin - in seinem kleinen Café im Prenzlauer Berg kann aber auch jedes Normalschleckermaul in den Genuss seiner süßen Kreationen kommen. Die ideale Medizin gegen triste Stimmung, die sich an grauen, regnerisch-kalten Herbst- oder Wintertage nur allzu leicht einschleicht.
Beim Anblick des mit weißer Schokolade umhüllten Ananaskegels, der Rooibos-Karamelltörtchen, der Grüntee-Apfeltart, der unterschiedlichen Schokokuvertüren, der schimmernden Zuckerperlen, der riesigen, makellosen Brombeeren, die sich in einem Sahnewölkchen zwischen zwei Schokoteigböden kuscheln geht die Sonne auf! Spätestens beim ersten Bissen, nach einiger Überwindung mit der Gabel brutal in das filigrane Meisterwerk zu stechen, wähnt man sich im Paradies.
Verschiedene Konsistenzen sind hier perfekt kombiniert, es knuspert, es knackt, es prickelt, es schmilzt auf der Zunge - alles zugleich! Das Kleinod meiner Wahl war ein unheimlich luftig und gleichzeitig maximalst cremiges Schokomousse in einem pudrigen Safran(?)-Mäntelchen, gekrönt von einem herrlich fruchtigen und nur leicht herben Cassismousse mit Heidelbeerhälften on top und einem hauchzarten Schokoladenblättchen.
Ebenfalls zum Tränen in die Augen bekommen vor lauter Entzückung war das vielschichtige Kunstwerk auf dem Teller meines staunenden Begleiters. Es bestand aus einer unheimlich aromatischen Sanddornmasse mit wunderbarer Dichte, versetzt mit Inselchen aus einer Marzipancreme auf einem lockeren Mohnteigboden und geziert mit einer verspielten Welle aus weißer Schokolade. Ein wahres Geschmacksfeuerwerk!
Nach jedem Biss muss man erstmal einen Moment innehalten und begreifen, was da alles im Mund vor sich geht!
Auch der Espresso, serviert in einem hübschen Glas und mit dem für mich obligatorischen Wasser dazu, wurde gelobt. Vorallem das dazugereichte kleine Gebäck, ein schokoladig-mandelig-beerig-saftiges Häppchen Gaumenfreude, war so gut, dass ich gleich noch ein weiteres hinterher geordert habe - klein aber unglaublich fein!
Die Preise sind angemessen: um die 3 Eur kostet ein Törtchen, das ist in Anbetracht der aufwendigen Handarbeit, der hochqualitativen Zutaten und des Geschmackserlebnisses keinesfalls zuviel. Außerdem gibt es Pralinen und andere kleine Glücklichmacher und das übliche Café-Getränkeangebot.
Eine schöne Sache finde ich auch die Schauküche, die in das Café integriert ist, die eigentliche Werkstatt der Süße also. Hier hat man die Gelegenheit die Entstehung der Köstlichkeiten zu beobachten. Neulich war schon allerlei weihnachtliches Naschwerk auf dem Arbeitstisch gestanden und ich musste an die Werkstatt der Weihnachtswichtel denken. Alberne rote Zipfelmützen hat aber niemand getragen.

Ganz ehrlich, ich komme selten ins Schwärmen wenn es um Backwaren aus Berlin geht. Allzu häufig finde ich was Bäckereien und Konditoreien hier anbieten eine hart an der Grenze zum Ungenießbaren entlangschrammende (manchmal diese sogar überschreitende) Frechheiten. Sehr vieles kann ich selbst besser backen. Vieles ist speziell im Vergleich zu dem was ich im Süden der Republik, in Frankreich oder in Japan an Törtchen, süßen Stückchen, Petit Fours, Pralinen usw schon verköstigt habe eine absolute Schande.
Umso glücklicher machen mich Orte, wie die Werkstatt der Süße, die die Fahne hochhalten auf diesem Schlachtfeld und mit Können, Qualität, Geschmack, perfekter Gestaltung und Ideen überzeugen. Die stolz sein können, auf das was sie schaffen und anbieten. Die ich mit Freude und bestem Gewissen weiterempfehle. Ich hoffe, diese Pâtisserie findet genug treue Fans und die Beachtung, die es braucht um uns noch lange erhalten zu bleiben!


Werkstatt der Süße

Husemannstraße 25
Berlin-Prenzlauer Berg [click here to see map!]


Tram M10 Husemannstr, U2 Eberswalder Str

geöffnet: Di bis So: 10.00 bis 18.00 Uhr

Soundtrack zum Artikel hier ;)

Good Bye, Snickers!

Heute kein Restaurant-Tipp, sondern schlechte Nachrichten für alle Vegetarier, die gerne Snickers, Bounty und Co essen!
Künftig wird, wie in vielen Käsesorten Lab, das aus den Mägen von Kühen gewonnen wird zur Herstellung verwendet.
Nicht vegetarisch, nicht koscher, nicht halal und ganz schön unappetitlich!
Wieso vergrault man sich so sinnlos eine große Käuferschicht?
* Edit: Rezeptur wegen zahlreicher Beschwerden nun doch wieder vegetarisch und auch die bisher mit Lab zubereiteten Eisversionen der Schokoriegel werden in Zukunft vegetarisch sein! Siehe Alexas Kommentar. *

Nimmersatt unterwegs: Rebert

Obwohl ich im Moment nicht in Berlin bin, muss ich doch eine Empfehlung loswerden, darum also jetzt die neue Rubrik "Nimmersatt unterwegs"! Das Bedürfnis diese Rubrik ins Leben zu rufen wurde bei mir geweckt durch die Patisserie und Chocolaterie Rebert in Wissembourg. Ein kleines und überfülltes Paradies für all jene, die beim Anblick von perfekten Pralinen, Törtchen, Kuchen, Kakaospezialitäten ebenso dahinschmelzen können, wie diese Köstlichkeiten es zwischen Zunge und Gaumen tun. Allein für dieses Ladengeschäft und Café des bekannten Patissiers und Chocolatiers Rebert, der auch schon das französische olympische Team mit Desserts versorgte, lohnt sich eine Fahrt in den kleinen Ort kurz hinter der deutsch-französischen Grenze. Im linken Schaufenster liegen wunderhübsche Törtchen eng aneinandergeschmiegt, so dass es kaum möglich ist sich zwischen all diesen kleinen Träumen zu entscheiden: Vermicelle de Marron (Kastaniencreme mit entfernter Ähnlichkeit zu Spaghettieis, auf Sahne und einem Mürbeteigboden), oder Törtchen mit Pudding, Karamell und einer himmlischen Erdbeerfüllung, tiefschwarze Schokotörtchen umhüllt von einem hauchdünnen gebogenen Schokoblatt mit einem Hauch Goldstaub... hier werden jedem echten Nimmersatt die Knie weich allein vom Hinschauen!
In der rechten Ladenhälfte türmen sich die Pralinen, Kakaomandeln, Schokokastanien, Nougat, mit Nüssen bestreute Schokoladenpagoden und vieles mehr, was mich vor lauter Kucken meinen Einsatz beim Bestellungaufgeben fast verpassen ließ. Besonders beglückt war ich von der Entdeckung, dass hier in Form einer feinen grünen Praline auch meine Lieblingsgeschmackrichtung zu finden war: Matcha (edelstes japanisches Grünteepulver) mit weißer Schokolade (zu bewundern auf dem Bild oben).
Wer sein Törtchen gleich genießen möchte kann dies im angeschlossenen Café tun. Ein paar Cent billiger ist es sich die guten Stücke einpacken und mitgeben zu lassen. Billig ist freilich nicht das richtige Stichwort hier, wobei generell gesagt werden kann, dass die Preise für alles Gebackene gemäßigt sind, während Pralines und sonstige Schokoladenspezialitäten ein recht teures Vergnügen sind. Aber ein Vergnügen allererster Güte und von daher ihr Geld wert.

Rebert
Mâitre Pâtissier - Chocolatier
7 place du Marché aux Choux

67160 Wissembourg

Olivia

Da das Wetter ja tatsächlich nochmal sommerlich geworden ist, will ich heute die leckeren Törtchen, Kuchen, Petit Four etc bei Olivia in Friedrichshain empfehlen. Die sind zwar sicherlich auch bei miesem Wetter ganz köstlich, aber da es sich hier um einen kleinen Torten- und Schoko-Laden handelt, gibt es nur zwei Tische draußen vor der Tür.
Ist man von Berliner Bäckereien so genervt wie meinereiner, gleicht die Kuchentheke bei Olivia einem kleinen Paradies! Hier gibt es feine Törtchen und Kuchen mit frischem Obst und hochwertigen Zutaten, ganz ohne geschmacklose Glibber- und Zuckerbappguss-Alpträume.
Ein Schild verrät auch, dass hier völlig auf künstliche Aromen, Stabilisatoren, Margarine und Dosenfrüchte verzichtet wird und viel auf Zutaten aus biologischem Anbau zurückgegriffen wird. Doch auch von trockenem, grauem Ökodinkelgebäck sind wir hier weit entfernt. Es schmeckt einfach genau richtig!
Dazu gibt es tolle heiße Schokolade oder Chai-Tee mit geschäumter Milch.
Feine Schokoladentafeln in allen erdenklichen Varianten stehen zur Auswahl, so dass man sich auf für Zuhause mit einem dieser Glücklichmacher ausstatten kann.
Schöner Laden und nett bedient wurden wir auch!

Olivia
Wühlischstr. 30

Berlin-Friedrichshain
nahe Ostkreuz

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10 bis 19 Uhr,
Samstag 10 bis 17 Uhr,
Sonntag 12 bis 17 Uhr.