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Pastificio Tosatti

Womit man mich ja immer begeistern kann, sind gute hausgemachte Nudeln! Egal ob in der asiatischen, italienischen oder deutschen Variante - frische Teigwaren machen mich glücklich.
Eine ganz hervorragende italienische Pastamanufaktur habe ich zu meiner Freude in der Nähe des Helmholtzplatzes entdeckt. Seit ziemlich genau einem Jahr werden in der Pastificio Tosatti täglich außer So und Mo auf einer Arbeitsfläche am Schaufenster vor den Augen der Gäste und Passanten Teig ausgerollt, Ravioli gefüllt, Gnocchi geformt, oder Spaghetti oder Tagliatelle hergestellt.
Es gibt drinnen nur drei Tische, man kann sich die Pasta aber auch für zuhause kaufen. Es lohnt sich allerdings, einen Sitzplatz zu ergattern, denn auch die Soßen sind lecker und die Atmosphäre sympathisch.
Es gibt immer nur drei - vier Gerichte, die Karte ändert sich ständig. Was gerade angeboten wird, kann meist auf Facebook gecheckt werden, oder man lässt es sich einfach von dem freundlichen Betreiber persönlich erklären, was er zu empfehlen hat. Er ist ein gelernter, italienischer Nudelmacher, der seinen Job wie ein Kunsthandwerk betreibt. Es ist eine wahre Freude ihm zuzuschauen und das Ergebnis seiner Arbeit zu genießen. Buon Appetito!

Pastificio Tosatti
Schliemannstr. 14a (hier clicken für Google Maps)
Berlin - Prenzlauer Berg

Offen: Di - Sa 12 - 22 Uhr

Vai mó Salumeria Enoteca

In der eher lauten, mäßig attraktiven Danziger Str gibt es das ein oder andere Inselchen, das es zu entdecken lohnt. Dazu gehört das klitzekleine italienische Restaurant Vai mó Salumeria Enoteca. Heimelig mit nur wenigen Tischchen, klassisch rot-weiß karierten Tischdecken, Weinflaschen bis unter die Decke, sehr freundlichem Service und - das wichtigste zuletzt - super Essen!
Die Karte ist nicht allzu groß, die Gerichte saisonal und wechseln je nach Verfügbarkeit der frischen Zutaten. Der Name des Restaurants verrät es schon, sehr vegetarisch geht es hier nicht zu. Richtig glücklich dürften Fischliebhaber hier werden, die Auswahl von Speisen aus dem Meer klang hervorragend. Für Vegetarier gab es zwar nur zwei Hauptgerichte, die klangen dafür aber beide so verlockend, dass mir mal wieder die Wahl schwer fiel. Kartoffel-Apfel Gnocci mit gebräunter Butter, geräuchertem Scamorza Käse und Honig oder doch lieber ein Pilz-Risotto mit grünem Spargel und Bärlauchschaum?
Am Ende habe ich mich für das Risotto entschieden, das noch schön Biss hatte und so lecker war, dass es gerne noch etwas mehr hätte sein dürfen. Noch hat auch der Spargel noch nicht ganz sein volles Aroma, es ist ja auch noch etwas früh - aber vor allem zusammen mit dem kräftigen Bärlauchschaum war dieses Gericht eine sehr schöne Einstimmung auf den Frühling.


Nachspeisen standen zwar nicht auf der Karte, zu unserem Glück erklärte uns die Kellnerin aber "Ich bin die Dessert Karte"! Bei uns gab es für sehr köstlich befundenes Tiramisu und nicht weniger köstlich: Cannoli alla Siciliana, eine knusprige Teigrolle mit einer dünnen Schicht aus dunkler Schokolade, gefüllt mit Ricotta, bestreut mit gehackten Nüssen auf Orangensirup. Außerdem zur Auswahl standen Panna Cotta mit Waldbeeren und Creme Brulee.

Unbedingt empfohlen ist eine Reservierung: wir wollten schon vor kurzem mal spontan dort einkehren, da waren die wenigen Tische alle restlos belegt... Wahrscheinlich wegen unserer entäuschten, hungrigen Blicke wollte die nette Dame uns sogar auf Kosten des Hauses ein Taxi zum Schwesterrestaurant beim Wasserturm rufen. Sehr zuvorkommend! Wir wollten soviel Freundlichkeit aber dann nicht schamlos ausnutzen und kamen lieber ein andermal wieder.
Es hat sich gelohnt!

Vai mó Salumeria Enoteca
Danziger Straße 18
Berlin - Prenzlauer Berg
Tel: 030 48 49 56 55

Geöffnet Mo.-Sa. von 11-22 Uhr

Gianni Gillone Pasta Bar & Italienische Feinkost

Zuerst mal ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2009!
Damit das Jahr gut losgeht und mir hier bloß niemand über die Feiertage zugelegte Pfunde wieder verliert, gibt es heute eine Empfehlung, wo sich auf engstem Raum Unmengen Leckereien türmen: Gianni Gillones Pasta Bar & Italienische Feinkost. Ein kleines Ladenrestaurant mit großer Theke, in der verführerische Antipasti dem hungrigen Gast "iss mich" zuhauchen, das hausgemachte Pesto und die frische Pasta verlockend hervor zwinkern und hinter der sehr freundliche Damen auf italienisch grüßen und die Bestellungen entgegennehmen.
Da ich letztes Jahr in Japan gelernt habe, dass man zu Neujahr lange Nudeln für ein langes Leben essen sollte, gab es bei mir also heute Pasta, wenn auch keine lange - wir sind ja hier auch nicht in Japan. Die mit Spinat und Ricotta gefüllten Tortellini, in reichlich Butter geschwenkt, mit knusprig fritierten Salbeiblättern und geriebenem Parmesan hatten es mir angetan. Herrlich! Dazu gab es feines frisches Weißbrot, mit dem sich ganz hervorragend die übrige Salbeibutter aufstippen ließ.
Auch die Rigatoni mit Champignons in Tomatensauce meines Co-Testers (einem so regelmäßigen Besuchers der Pasta Bar, dass er sogar zur Weihnachtszeit ein Geschenk erhielt) waren lecker. Einfach, aber gut und mit einer wunderbar fruchtigen Tomatensauce. Über diese strahlte auch selig ein kleines Mädchen hinter mir, das selbige bis kurz unter die Augen im halben Gesicht verteilt hatte. Zum Glück habe ich im Laufe der Jahre gelernt mein Essen einigermaßen zielsicher in den Mund zu befördern, die Speisen bei Gianni Gillone wären viel zu schade um sie woanders hin zu platzieren. Obwohl ich das Verlangen sich hineinzulegen doch schon nachvollziehen kann...
Die angebotenen Pastagerichte variieren täglich, kosten ungefähr 4-5 Eur und mittags gibt es für 5,70 Eur eine Pasta mit einem Getränk. Die Portionen sind nicht sehr groß, aber für ein Mittagessen genau richtig, so dass man sich danach nicht gleich nach Verdauungsnickerchen fühlt.
Wer noch nicht genug hat, kann sich auch noch mit Köstlichkeiten für Zuhause eindecken, daran mangelt es hier wahrlich nicht. Ob Fertigpasta, Dolci, Oliven, Espresso, Mortadella oder Käse - hier findet sicher jeder was.
Ich kann nur sagen: tutto bene!

Ah, und die passende musikalische Untermalung darf auch im neuen Jahr nicht fehlen ;) [click!]

Gianni Gillone Pasta Bar & Italienische Feinkost
Schönhauser Allee 186A
Berlin-Mitte [click to see map]

Tel: 030 44323830

U2 Rosa Luxemburg Platz


Öffnungszeiten: 8 bis 21 Uhr

Kaliva

Gelockt durch Photos und Erzählungen von leckerster Kürbispasta in wunderhübschem Umfeld, wurde ich neulich an der Hand genommen und ins von mir noch weitgehend unerschlossene Charlottenburg geführt. Dank der Vielzahl von BVG Baustellen und Umleitungen stellte sich der Weg noch länger und beschwerlicher dar, als er sowieso schon ist und wir kamen erst kurz vor Ladenschluss im Kaliva an. Da war dann leider schon das warme vegetarische Mittagessen aus, aber die Reise hat sich trotzdem gelohnt. Glücklicherweise gab es noch reichlich feine, hausgemachte Vorspeisen - allesamt vegetarisch! Salate, Cremes, Eingelegtes, gefüllte Weinblätter, dicke Bohnen... so viele schöne Sachen, dass ich am liebsten alles probieren wollte, was auch Dank eines gemischten Vorspeisentellers möglich war. Dazu gabs einen Brotkorb und ein gemütliches Plätzchen in den wirklich sehr hübsch und liebevoll gestalteten Räumlichkeiten.
Dankbarerweise bleibt man im Kaliva von leichtbekleideten "antiken" Büsten und in Korb gekleideten Weinflaschen und anderem Tand, der als Dekoration anderer griechischer Lokale herhalten muss verschont. Stattdessen wurde mit viel kräftiger Farbe, geschmackvollen Olivenzweigbemalungen an der Decke und hohen Regalen und Verkleidungen aus dunklem Holz und Messing angenehme Gemütlichkeit geschaffen.
Die zum Kauf angebotenen Waren in den Wandregalen, zum Beispiel hochwertige Olivenöle, deuten auf die kulinarische Herkunft der Speisen an. Zwar wird sich auf mediterrane, vor allem ägäische Küche spezialisiert, ich hatte aber eher den Eindruck, die Damen vom Kaliva kochen einfach gute, bodenständige Küche mit den besten Einflüssen verschiedener südeuropäischer Regionen, ohne sich von deren Traditionen einschränken zu lassen. Weder Kürbispasta, noch das am Tag meines Besuchs angebotene Gulasch hätte ich als typische Gerichte aus der Ägäis eingestuft, aber wen stört's: zum Glück sind die Grenzen in der EU ja offen - auch kulinarisch!
Die kleine aber feine Speisekarte ändert sich wöchentlich, man kann sie sich per Mail zuschicken (siehe Website), oder sich einfach überraschen lassen.
Bei Preisen zwischen 5 und 7 Eur wird man hier satt und glücklich.

Idealerweise kommt man nicht zwischen 13-14 Uhr, wenn alle Mittagspäusler aus der Umgebung sich im Kaliva stapeln, aber auch nicht erst um 15:30 Uhr, wenn dann in manch einem der großen irdenen Pötte schon so gähnende Leere herrscht wie im Magen des späten Gastes.

Kaliva
Wielandstr. 37
Berlin Charlottenburg [click here for map]

S Savignyplatz

Tel (030) 31 00 45 50

Mo-Fr: 9.00 –22.00
Sa: 17.00 - 22.00

Hüftengold

Endlich, endlich komme ich dazu mal wieder etwas für alle nimmersatten Berliner zu schreiben! Ein Jahr habe ich in der Ferne geweilt und mich dort kräftig durchgeschlemmt, nun bin ich seit ein paar Wochen zurück und habe eine neue Bleibe gefunden und mit dieser auch die Muse zum Verfassen eines Artikelchens für Nimmersatt.
Zusammen mit einer Freundin und ihrer reizenden vierbeinigen Mitbewohnerin blieb ich neulich während einer Gassirunde bei Hüftengold in der Oderberger Str hängen. Wir waren durstig und dass es dort tolle Fruchtsäfte, Schorle, Shakes und Tees in freundlicher Umgebung gibt, hatte ich noch in guter Erinnerung. Meine Begleitung (die zweibeinige!) entschloss sich nachdem sie auf der Karte mehrere Gnocchigerichte gesichtet hatte, dann doch zu mehr als einem Getränk... Ich unterdessen musste der Verlockung widerstehen, da ich gleich im Anschluss noch anderweitig zum Abendessen eingeladen war. Allerdings wurden meine und die Augen der vierbeinigen Begleiterin immer größer, als dann die in Salbei und Olivenöl geschwenkte Gnocchi mit Parmesan und einem wahnsinns Salat mit Himbeer-Balsamico Dressing serviert wurden!
Es sah so toll aus, dass ich kurzerhand beschloss am folgenden Tag zum Gnocchiessen wiederzukommen und es schmeckte auch so lecker, dass auch meine beiden Freundinnen mich gleich nochmal begleiteten um die weiteren Gnocchigerichte auszuchecken.
Unser Favorit blieb zwar die bereits erwähnte Variante mit Salbei, aber auch die mit Mozzarella und Tomaten und die mit gebratenem Gemüse waren nicht von schlechten Köchen! Vorallem weil wir sie auf Anfrage ebenfalls mit dem schönen Salat bekamen, und dem wunderhübsch rosa Dressing, das nicht nur ein Augenschmaus war, sondern auch herrlich frisch beerig schmeckte.
Im dschungelig grünen Außenbereich des Hüftengold lässt sich auch die sich etwas hinziehende Wartezeit gut aushalten, zumal ja meist gut wird, was länge wärt... Auch drinnen herrscht eine wirklich angenehme Atmosphäre, besonders neben dem Hausaltar, auf dem gleich eine ganze Sammlung von Gottheiten verschiedener Couleur einträchtig beeinander sind und einen hübsch bunten Anblick bieten.

Hüftengold
Oderberger Str. 27 [click for map!]
Berlin - Prenzlauer Berg

Tram 12, M1 Schwedter Str oder M10 Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark,
U2 Eberswalder Str

Leo Bettini

Dieses Restaurant hat leider geschlossen! 
So langsam aber sicher bin ich nun lange genug weg um hin und wieder erste Anzeichen von Essensheimweh an den Tag zu legen. Nichts Ernstes, dafür gibt es hier in Tokyo viel zu viele schöne Sachen, die ablenken bzw über Fehlendes spielend hinwegtrösten.
Aber dunkles Brot mit ordentlicher Kruste ist schon so eine Sache, oder Butter, Quark und guter, kräftiger Käse - den bekommt man hier zwar in Feinkostabteilungen von Kaufhäusern auch, aber zu Preisen die einem den Appetit verderben.
Und an einen Laden in Berlin darf ich besser gar nicht denken: Leo Bettini! Der Ort an dem Knödelträume wahr werden! Knödelträume? Wie, ihr habt noch nie von Knödeln geträumt? Bei einem Besuch bei Leo Bettini wird es euch beigebracht werden! Am besten man nimmt eine Auswahl von drei verschiedenen pikanten Knödeln, die mit zerlassener Butter, geriebenem Parmesan und einem Schälchen Krautsalat serviert werden. Zur Auswahl stehen z.B. die Sorten Spinat, Pilze, Rote Beete, Tomate-Mozzarella oder Bergkäse und Kümmel (der ist der Wahnsinn und definitiv der Traum meiner schlaflosen tokyoter Nächte!). Die Knödel sind nicht allzu groß, aber so kann man mehrere Sorten probieren und für einen süßen Knödel ist dann vielleicht auch noch ein Plätzchen im Magen.. Die sind nämlich auch herrlich! Gefüllt mit Apfel oder Zwetschgen und mit gebräunter Zimt-Zucker-Butter und gehackten Nüssen dürften sie jedem Schleckermaul Freudentränen in die Augen jagen.
Bestimmt auch ganz köstlich ist die frische Pasta, die es bei Leo Bettini auch gibt, allerdings habe ich die selbst noch nicht getestet, dafür waren die Knödel einfach zu verlockend. Frische Pasta ist ja hier und da in Berlin zu bekommen, aber wo bitte gibt es sonst so gute Knödel in der Hauptstadt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese noch zu toppen sind. Aber sehr gut aussehen tun die Nudeln auch.. wenn ich zurück bin muss ich die schon auch mal testen, vielleicht tue ich ihnen ja furchtbar unrecht, wenn ich sie zugunsten der Knödel so vernachlässige.
Auf der Website habe ich gesehen, dass sogar an Allergiker gedacht wird und es auch Dinkelpasta, mit und ohne Ei bei Leo Bettini gibt.
Alles gibt es auch zum Mitnehmen und zuhause abkochen, die Anleitungen dazu finden sich ebenfalls auf der Website.

Der Laden selbst ist auch angenehm, sehr klar und weiß gehalten und man kann durch eine simple Bretterwand hindurch einen Blick in die Küche werfen, ein Detail, das mir immer gut gefällt. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit bei gutem Wetter draußen auf der ruhigen Mulackstraße zu sitzen.
Der einzige Haken ist, dass Leo Bettini nur tagsüber geöffnet hat und Sonntags gar nicht. Also Öffnungszeiten beachten und dann nichts wie hin!

Leo Bettini
Mulackstraße 33
Berlin-Mitte
[click for map]
Tram und U Weinmeister Str.

Montag - Freitag von 12.00 -17.30 Uhr
Samstag von 12.00 - 16.00 Uhr

Basi'l

Nun habe ich ja schon einige Möglichkeiten angepriesen, in Berlin hausgemachte Nudeln zu genießen, doch handelte es sich dabei bisher immer um asiatische Restaurants. Darum möchte ich heute die Pastamanufaktur Basi'l in Mitte vorstellen, wo italienische Nudeln mit Soßen, inspiriert von den verschiedensten Nationalküchen serviert werden. Hier werden lange, kurze und Vollkornnudeln täglich frisch zubereitet und je nach Hochwertigkeit der Zugaben in verschiedenen Preislevels zwischen 7 und 10 Euro angeboten. Ich hatte "Kräuter Vital" aus dem günstigsten Level 1 bestellt und nach relativ langer Wartezeit "Pesto Verde" bekommen - Minuspunkt für den ansonsten freundlichen Service, aber die Pasta mit Basilikum und reichlich Pinienkernen und Parmesan war sehr lecker, also was solls.. Eher gewöhnlich, etwas zu süßlich und insgesamt nicht gerade ein Geschmackserlebnis war die Pasta "Tomaten-Mascarpone" meiner Mittesterin. Also lieber eine der zahlreichen anderen Varianten bestellen, wie z.B. "Goa" (mit hausgemachtem Frischkäse, Ingwer, Tomaten, Cashewnüssen, Minze & Knoblauch) oder "Gorgonzola"
(mit Gorgonzola, Sahne, Walnüssen & Birne).
Neben Pasta stehen verschiedene Flammkuchen auf der Karte, die jedoch allesamt leider nicht vegetarisch waren.
Auf der Webseite des Basi'l wird erklärt, dass es im Restaurant einen Bereich für eilige Businessleute gibt, wo schneller bedient wird und den "Slow Food" Bereich, wo man sich mehr Zeit lässt. Die Tische draußen, an denen wir saßen gehörten wohl auch eher zum letzteren. Aber bei so schönem Sonnenschein und mit der Aussicht auf so feine Pasta lässt es sich ja auch mal etwas länger ausharren. Und nächstes Mal muss ich auf jeden Fall das Basilikum Eis zum Dessert probieren, das klingt doch schon sehr interessant!


Basi'l
Pastamanufaktur, Restaurant & Lounge
Dircksenstr. 47
Berlin-Mitte

S-Bahn, Tram Hackescher Markt

Pappa e Ciccia

Nachdem vor Jahren eine Bier- kneipe aus der Ecke Schwedter Str / Choriner Str ausgezogen war, standen diese Räume lange leer und sahen recht trostlos aus. Bis endlich dieses Jahr Renovierungsarbeiten begannen und im Frühsommer Pappa e Ciccia die Türen öffneten und uns mit italienischer Feinkost beglückten.
In der großen Theke liegen nun Antipasti, Käse, belegte Ciabatta, Kuchen, Tiramisu und andere Dolce einträchtig nebeneinander, während sich im davor stehenden Gast erbitterte Entscheidungskämpfe abspielen. Alles sieht nicht nur wahnsinnig lecker aus, sondern ist es auch!
Hinzu kommen Pasta-Gerichte, bei denen vorallem jene ausdrücklich empfohlen sind, bei denen hausgemachte Nudeln verwendet werden. Für diese lohnt es sich früh zu kommen, da es schon vorkam, dass sie am späteren Abend ausverkauft waren. Tagsüber ist Selbstbedienung angesagt, abends wird an den Tischen drinnen und draußen bedient. Die Einrichtung im Restaurantist schlicht und hell.
Feines Pesto, Kirschtomaten, Mozzarella oder auch ungewöhnliche Zutaten, wie die von meinen Mittesterinnen gelobte Fenchelwurst, sind nur ein kleiner Teil dessen, was hier zur Pasta angeboten wird. Das Brot und die frischen Oliven, die zu jedem warmen Gericht gereicht werden runden alles noch ab.
Aber die supercremige Panna Cotta sollte man sich als Dessert trotzdem auf alle Fälle noch gönnen! Und für daheim gibts italienische Kekse, Saucen, andere Leckereien und allerhand Accessoires.


Pappa e Ciccia
Schwedter Str, Ecke Choriner Str

Berlin Prenzlauer Berg
U2 Senefelder Platz; Tram 12, M1 Schwedter Str

Mo-Fr: 8 - 24 Uhr
Sa: 10 - 24 Uhr