Café BOM

Seit noch nicht ganz einem Jahr gibt es eine echte Bereicherung in der Kopenhagener Str: das koreanischer Lunch im Café BOM! Spezialität des hübschen kleinen Ladens ist "Salad Bab": verschiedene wählbare Toppings wie Tofu, Lachs oder Rindfleisch mit Salat, rohem Gemüse und Champignons, feinen Omelettestreifen, Sprossen und Algen auf Reis, besprenkelt mit Sesamöl und geröstetem Sesam. Simpel, frisch, gesund und unheimlich lecker! Für mich ein perfektes Mittagessen!
Außerdem gibt es meinen geliebten Matcha Latte, verschiedene Kaffee Spezialitäten, koreanische Tees, frische Limonade und kleine aber sehr feine Kuchen, z.B. NY Cheesecake und Matcha Brownies (Greenies?!).
Bom heißt anscheinend Frühling auf Koreanisch - und das passt, so frisch und leicht ist das Essen und angenehm die Atmosphäre in diesem schönen Café. Der freundlichen Service rundet das ganze auch noch ab. Na, dann wollen wir den Bom mal ordentlich genießen!

Café BOM

Kopenhagener Str. 7
Berlin - Prenzlauer Berg (click for google maps)

offen:
Mo-Fr: 8:00 - 18:00 Uhr
Sa: 9:00 - 18:00 Uhr

Nimmersatt unterwegs: Lissabon

Tartar Fourme d'Ambert im Time Out Mercado da Ribeira
Im Winterdomizil meiner Wahl, Lissabon, gibt es zugegebenermaßen ein überwältigendes Angebot an Fisch und sonstigem Meeresgetier, als Vegetarier hat man es da auf den ersten Blick nicht ganz leicht. Sehr hilfreich ist daher dieser schöner Blogpost meiner Gastgeberin über vegetarische Restaurants in Portugals Hauptstadt, zu dem ich auch meinen Senf beigetragen habe: http://www.sunnylisbon.pt/2016/03/29/vegetarian-menu-in-lisbon/
mosambikanisch bei Cantinha do Aziz
Und dann sind da natürlich noch diese ganzen tollen portugiesischen Kuchen... hach!
Eine Auswahl meiner Lieblinge in Farbe und bunt:

Pastel de Nata muss natürlich sein...
mein Favorit: die Manteigaria Pastéis de Nata Manufaktur, Rua do Loreto 2




















und großartige Schokokuchen...
O Bolo da Nonna, Praça das Flores 41
















A Minha Cozinha, Rua Infantaria 16
















oder auch wunderbare Pavlova...
O Bolo da Marta im Buchladen Ler Devagar, LX Factory

Kame

Ein Traum ist wahr geworden, es gibt jetzt neuerdings eine japanische Bäckerei in Berlin!
Kame, japanisch für Schildkröte, heißt das schöne Ladencafé, in dem man entweder vor Ort Leckereien aus dem Backofen oder dem Reiskocher genießen, oder sich damit für zu Hause eindecken kann.
Es gibt einen persönlichen Liebling von mir, Melonpan (ein süßes Hefebrötchen mit Keksteigkruste, das die Melone nur wegen des Aussehens im Namen trägt), sowie Anpan (mit weißer oder roter Bohnenpaste gefüllte süße Brötchen), Matcha-Cheesecake, Matcha-Tiramisu, typisch japanisches (sehr weißes und weiches) Weißbrot für daheim und auch einige herzhafte Snacks, darunter Karepan (Brötchen mit Curryfüllungen) oder leckere Onigirazu (ähnlich wie die Reisdreiecke Onigiri, mit einem Algenblatt umwickelte Reis"sandwiches" mit unterschiedlichen Füllungen).

Ich musste natürlich gleich alles Mögliche probieren: Onigirazu mit Tempeh, Melonpan, Matcha Soja Latte und ein Shiroanpan (mit weißem Bohnenmus gefülltes Brötchen) zum Mitnehmen. Und alles hat mich zum Strahlen gebracht, wie den Anpanman! Wirklich so lecker wie in Japan!
Die ungemein freundliche Bedienung und die helle Einrichtung mit den schönen Kimonos an den Wänden lädt sehr zum Verweilen - und vielleicht doch noch eine weitere kleine Köstlichkeit bestellen - ein.
Übrigens, fun fact, das japanische Wort für Brot und Brötchen, Pan, kommt vom portugiesischen Pão, da portugiesische Jesuitenmissionare derartige Backwaren im 15./16. Jhd. als Erste in Japan bekannt machten...

Kame
Leibnizstr. 45
Berlin Charlottenburg

Offen:
Mo-Fr: 9 - 17 Uhr
Sa: 9 - 16 Uhr

und neuerdings auch in Mitte und da auch am Sonntag!
Linienstr. 113
Berlin Mitte

Coco Genki

Eine neue Empfehlung von ganzem Herzen zum Neuen Jahr: Coco Genki, ein japanisches Bistro in Mitte! Bereits seit 2014 wird hier supergesund und köstlich gekocht und die besten Einflüsse aus japanischer und "westlicher" Küche gemischt. Auf der auf Frische und Saisonalität bedachten und deshalb wöchentlich neuen Speisekarte finden sich sowohl typisch japanische Bentoboxen, als auch Pastagerichte (auf Wunsch auch mit Vollkornnudeln) oder vegane Burger, Onigiri (Reisbällchen), Suppen und Salate. "Coco" bedeutet "hier" und "genki" heißt "gesund" und damit wäre auch schon geklärt, was den sehr freundlichen Betreiberinnen besonders wichtig ist. Viele Zutaten sind regional und bio, alles ist frisch und selbst zubereitet, auf Glutamat wird ausdrücklich verzichtet und der größte Teil der Gerichte wird auch in veganer Variante angeboten. Feine Tees und originelle Smoothies stehen auch auf dem Menü. Traumhaft!
Bei meinem Besuch im Dezember bestand das veggie Bento der Woche aus Reis mit Quinoa, Sesam und Amaranth, Spaghetti-Kürbis mit Tofu-Hack, Shiitake, Karotten und Frühlingszwiebel, Kartoffelsalat, Ruccolasalat und hausgemachten Pickles. Das Tolle an Bentoboxen ist ja, dass man immer so viele schöne verschiedene Leckereien probieren kann. Als Dessert hatte ich noch eine kleine aber sehr feine Kürbis Crème Brûlée und einen Matcha "Cappuccino". Alles war wirklich rundum glücklichmachend und ich möchte unbedingt bald wiederkommen!
Das Coco Genki ist ein triftiger Grund das von mir sonst eher vernachlässigte Mittagessen häufiger in den Speiseplan einzubauen...

Coco Genki
Wallstr. 36
Berlin - Mitte

Tel: 030 54827273
Geöffnet: Mo - Fr: 10 - 18 Uhr
Manchmal wird auch Sonntags ein Brunch angeboten, das erfährt man am Besten auf der Facebookseite.

Pastificio Tosatti

Womit man mich ja immer begeistern kann, sind gute hausgemachte Nudeln! Egal ob in der asiatischen, italienischen oder deutschen Variante - frische Teigwaren machen mich glücklich.
Eine ganz hervorragende italienische Pastamanufaktur habe ich zu meiner Freude in der Nähe des Helmholtzplatzes entdeckt. Seit ziemlich genau einem Jahr werden in der Pastificio Tosatti täglich außer So und Mo auf einer Arbeitsfläche am Schaufenster vor den Augen der Gäste und Passanten Teig ausgerollt, Ravioli gefüllt, Gnocchi geformt, oder Spaghetti oder Tagliatelle hergestellt.
Es gibt drinnen nur drei Tische, man kann sich die Pasta aber auch für zuhause kaufen. Es lohnt sich allerdings, einen Sitzplatz zu ergattern, denn auch die Soßen sind lecker und die Atmosphäre sympathisch.
Es gibt immer nur drei - vier Gerichte, die Karte ändert sich ständig. Was gerade angeboten wird, kann meist auf Facebook gecheckt werden, oder man lässt es sich einfach von dem freundlichen Betreiber persönlich erklären, was er zu empfehlen hat. Er ist ein gelernter, italienischer Nudelmacher, der seinen Job wie ein Kunsthandwerk betreibt. Es ist eine wahre Freude ihm zuzuschauen und das Ergebnis seiner Arbeit zu genießen. Buon Appetito!

Pastificio Tosatti
Schliemannstr. 14a (hier clicken für Google Maps)
Berlin - Prenzlauer Berg

Offen: Di - Sa 12 - 22 Uhr