Café Komine

Was wäre ein Leben ohne Kuchen...? So das Motto des Café Komine. Frei nach Loriots Mopszitat würde ich antworten: möglich aber sinnlos.
Bereits im Sommer habe ich die feinen japanisch-französischen Törtchen der Konditorei Café Komine mit absoluter Begeisterung probiert und heute erst schaffe ich es endlich mal darüber zu schreiben. Wurde aber auch Zeit, rangiert das Café Komine doch seitdem unter meinen Lieblingsplätzen in Berlin... So wunderbar raffinierte Matcha-Eclair, Yuzu-Käseküchlein, "Mont Blanc" Kastaniencreme-Törtchen, kombiniert mit so aufmerksamem Service sind nur schwer nochmal zu finden.

Das Café ist klein und in einer Ecke der Stadt gelegen, in die es mich zugegebenermaßen nur selten verschlägt, aber die Anreise lohnt sich allemal. Hier wird nach allen Regeln der Kunst gebacken und das Beste aus französischer Patisserie mit feinsten japanischen Zutaten kombiniert.

Wer es lieber klassisch französisch mag, wird auch fündig: Tarte Tatin, Tarte au Citron, Eclair a la Pistache, Mousse au Chocolat Schnitten mit Valrhona Schokolade... Ein Traum!
Ich muss seeehr bald mal wieder nach Wilmersdorf, denn was ist ein Winter ohne Kuchen und Matcha Latte? Unerträglich!

Café Komine
Welserstr. 13 -15
Berlin Wilmersdorf [clicken für Anzeige auf Google maps]

Rio Boteco in Berlin

Mein Lieblingspop-up Rio Boteco aus London kommt nun endlich auch nach Berlin! Feine brasilianische Küche und tolle Drinks mit Abelha bio Cachaça. Hier in Berlin wird es drei Abende lang, am 7., 8. und 9. September ein fantastisches Menü geben, serviert in geradezu familiärem Rahmen im hübschen, wohnzimmerartigen "The Hidden" im Prenzlauer Berg. Alle Gäste sitzen gemeinsam um den großen Tisch und das Essen wird für alle zur gleichen Zeit serviert. Gerne dürfen sich die Gäste zum Essen auch die ein oder andere Flasche Wein teilen (vom Demeter Weingut Leiner aus der Pfalz) und Caipirinha passt neben dem guten Riesling auch ganz hervorragend zum herrlichen Hauptgericht Moqueca... Hierbei handelt es sich um Fisch, oder vegetarisch mit gegrillter Kochbanane, und Gemüse in Kokosmilch und Dende Öl (das übrigens von einer kleinen, nachhaltig bewirtschafteten Farm in Bahia stammt - kein Regenwald wurde für die Ölpalmen abgeholzt). Dazu gereicht werden Reis, Farofa (Cassava) und in Cachaça eingelegte kleine Chilis aus dem Garten der Mutter der Gastgeberin aus Bahia.
Den Nachtisch zaubert Helio Fenerich, Nigella Lawsons Lieblingskoch, bekannt für seine Pop-ups und privaten Dinnerevents in London und sein letztes Jahr in Brasilien erschienenes Dessert & Kuchenrezeptbuch.
Am Samstag Morgen gibt es auch noch Brunch mit allerlei süßen & herzhaften Köstlichkeiten aus Brasilien. Und einem ganz gefährlich guten an Espresso Martini angelehnten Drink, natürlich mit Cachaça - der ideale Start in den Tag, hicks! Frühstück ist ja schließlich die wichtigste Mahlzeit des Tages...

Meiner Meinung nach ein absolutes Muss - dieses Pop-Up Restaurant wird mein September-Highlight! Lasst es Euch auch nicht entgehen, noch sind ein paar wenige Plätze frei!
Bitte unbedingt reservieren unter info@rioboteco.com

Das gesamte Menü ist hier zu finden.

Rio Boteco Berlin
The Hidden
Heinrich-Roller-Str. 8
10405 Berlin - Prenzlauer Berg [hier clicken für Google Maps]

Geöffnet 
Do 7.9., Fr 8.9., Sa 9.9. ab 19:30 Uhr
am Sa 9.9. auch zum Brunch ab 10:30 Uhr

Pasteur

Dieses Café wurde leider geschlossen.
Wenn vietnamesische Küche und französische Patisseriekunst sich vereinen, kann ja nur etwas Gutes dabei herauskommen. So geschehen im erst kürzlich eröffneten schönen Café namens Pasteur in der Kollwitzstraße. Hier finden sich wunderhübsche kleine Choux (aka die extravaganten kleinen Geschwister des gemeinen Windbeutels) mit feinen asiatisch inspirierten Füllungen wie Matcha, Yuzu oder Mango, oder auch raffinierte vietnamesische Desserts aus Reis, Bohnen oder Lotussamen.

Wem der Sinn nach etwas Herzhaftem steht, dem seien die Banh Mi empfohlen, Baguettes mit verschiedenen vietnamesischen Füllungen. Wobei ich sagen muss, ein bisschen mehr Würze hätte die vegetarische Variante vertragen können, aber schön frisch und gut war es allemal und das Brot war herrlich knusprig und nicht so lummelig wie andernorts...

Außerdem gibt es leckere Yuzulimonade und vietnamesischen Kaffee, auch als Eiskaffee, und schön draußen sitzen kann man auch (wenn es gerade mal nicht regnet).

Pasteur
Kollwitzstr. 48 [hier clicken für google maps]
Berlin Prenzlauer Berg

Offen:
Di - Do 12 - 21 Uhr
Fr - So 12 - 22:30 Uhr

Hum Vegan Cuisine

Good Karma Food verspricht das Restaurant Hum und nur selten konnte man sein Karma auf so leckere Weise aufbessern, wie in diesem veganen vietnamesischen Paradies nahe des Helmholtzplatzes. Komplett tierfrei, dafür voller köstlicher Aromen, mit hausgemachten Gewürzmischungen, frischen Zutaten und großteils mit bio Tofu bringen die Gerichte auch nicht-Veganer in höhere Sphären der Glückseligkeit.
Die Auswahl ist groß, es gibt auch einige ungewöhnliche Gerichte, die man nicht bei jedem vietnamesischen Lokal an der nächsten Ecke bekommt, dementsprechend lastet die Qual der Wahl schwer. Schon die Vorspeisen können überzeugen, z.B. der knusprige Reis-Kokoscrêpe mit reichlich frischen Kräutern und Tofu (groß genug für 2 Personen), Spieße von Tofu und Austernpilze umwickelt mit Betelblättern, oder die wunderbar zarten gedämpften Teigtäschlein...
In diesem verregnet Sommer bringen auch Hauptgerichte, wie die gigantische Schüssel Udon Curry (dicke Udonnudeln in Kokosmilchsuppe mit Gemüse und Tofu) oder im Tontopf geschmorter Tofu mit vielen köstlichen Pilzen (so herzhaft und sämig zugleich) zumindest die innere Sonne zum scheinen und wärmen wohlig das Foodie-Herz.
Und dem leckeren Wassermelonenshake konnte ich bislang bei keinem Besuch widerstehen, mmmmh, so simpel und so gut.
Auch die Einrichtung ist hübsch, mit viel hellem Holz und Pflanzen, und der Service freundlich, schnell und aufmerksam.
Eine schöne Entdeckung, die aus der Masse der vietnamesischen Restaurants in Berlin heraus sticht. Ich komme bestimmt noch viele Male wieder und probiere mich durch all die schönen anderen Gerichte auf der Speisekarte.

Hum Vegan Cuisine
Raumerstr. 38
Berlin - Prenzlauer Berg [hier clicken für Google Maps]

offen:
Montag – Freitag 12:00 – 23:00 Uhr
Samstag 17:00 – 23:00 Uhr
Sonntag 12:00 – 23:00 Uhr

Knödelwirtschaft

Der Name ist Programm in der Knödelwirtschaft in Neukölln, hier wird geknödelt was das Zeug hält. Auf der kleinen Karte, die sich häufig ändert, stehen immer vier herzhafte Knödel und ein süßer zum Dessert. Ein weiterer Knödel der Woche findet sich zudem noch auf der Tafel in der Ecke. Um in den Genuss der wohlgerundeten alpenländischen Spezialität zu kommen, empfiehlt sich eine Reservierung, denn die kleine Wirtschaft ist meistens gut gefüllt mit Knödelwilligen. Kein Wunder, denn Käseknödel, Brezelknödel, Steinpilzknödel, Salbei- oder Spinatknödel machen einfach RUNDum glücklich. Je nach Hunger lassen sich Anzahl und Varianten zusammenstellen, alles kommt mit verschiedenen Salaten und geriebenem Käse.
Beim Warten auf einen Sitzplatz standen wir bei unserem ersten Besuch nahe der Küche, sahen den vollen Tellern nach un raunten einander zu wie gut die Knödel doch aussehen, worauf der offenbar hellhörige Koch um die Ecke rief: "Na klar, was hastn gedacht!?!" - süddeutsche Cuisine, Berliner Charme.
Die Beleuchtung ist eher spärlich, darum leider nicht das beste aller Essensfotos, aber einfach lecker! Zudem sind die Preise fair und der Wein günstig. Und die Nachtischknödel sind sooo zart und gut!
Was will man mehr. Kommen Sie, knödeln Sie!

Knödelwirtschaft
Fuldastr. 33
Berlin - Neukölln [hier clicken für Google Maps]

Tel: 030 96600459

Offen:
täglich 18 - 24 Uhr
So: ab 13 Uhr