TuBi

Nein, nein, keine blöden Witze und Anspielungen auf den Allerwertesten - wir achten und ehren das "h" in der Suppe und singen hier nur kulinarisch betrachtet ein Hohelied auf Phos! Pho, das ist das vietnamesische Nationalgericht, eine aromatische Suppe, meist mit Nudeln und reichlich frischen Kräutern serviert und ja, Fleisch - hierzulande aber zugunsten der dankbaren Vegetarier auch oft mit Tofu und Gemüse zu haben.
Mit einer sehr feinen solchen Suppe habe ich mich vor kurzem bei TuBi in Charlottenburg aufwärmen können. In dem sehr schön mit Bambusgestecken und riesigen Kastanienzweigen dekorierten Restaurant lässt sich das vietnamesische Essen auch wirklich angenehm genießen. Auch die Speisen selbst sind hübsch angerichtet, mit frischem Koriander und Thaibasilikum gekrönt, so dass Augen und Gaumen gleichermaßen verwöhnt werden.
Bei der Pho, die ich bestellt hatte (Nr 36 mit Tofu anstatt Fleisch) kam sogar noch ein ganzer Extrateller mit Kräutern, Sprossen und Limette, so dass ich selbst entscheiden konnte ob und wieviel ich davon in meiner Suppe haben wollte. Schöne Idee und da mein Blog ja nunmal nicht umsonst Nimmersatt heißt, habe ich einen Großteil davon auch meiner Nudelsuppe und mir zugutekommen lassen.
Auch die Kokoscurry-Nudelsuppe meiner Begleiterin war sehr lecker: cremig, süßlich-würzig, mit viel Gemüse und ebenfalls mit fritiertem Tofu.
Mit jeweils 7,90Eur sind die Phos nicht ganz so billig wie in manch einem vietnamesischen Restaurant in östlicheren Gefilden Berlins, dafür aber frisch, köstlich und ohne an den Zutaten, den Portionen oder dem Service zu sparen.
Günstig wiederum ist es mittags im TuBi: da gibt es dann ein Mittagsmenu für nur 5,90Eur.
Es gibt nicht nur Suppen bei TuBi, sondern auch Reis- und Nudelgerichte, Frühlings- und Sommerrollen und Salate - bestimmt alle auch probierenswert!

Sehr nett war auch der Nachtisch aufs Haus, den es zum Abschluss noch gab: Vanilleeis und gebackene Banane mit Honig und gehackten Erdnüssen. Für uns war das dann schon Dessert Nümmero 2, da wir uns nichtsahnend vorher schon in einem knusprig-feinen Teig ausgebackene Süßkartoffelschnitze zu Gemüte geführt hatten. Aber solche Überraschungen hat man ja gerne und dafür findet sich im separaten Süßmagen auch immer noch ein Plätzchen.
Absolut empfehlenswert fand ich auch die Shakes aus frischen Früchten: sehr lecker und man fühlt sich gleich besser gewappnet gegen fiese Grippeviren, die einen auf der S-Bahnfahrt nach Hause attackieren könnten.

Achso, Soundtrack zum Artikel (und Ohrwurm für die S-Bahnfahrt) gibts auch wieder ;)

TuBi
Leibnizstr. 62
Berlin-Charlottenburg [click here to see map]


S Savignyplatz, U Adenauerplatz

Tel: 030-30831448
geöffnet: Montag bis Freitag von 12- 15 Uhr / 17.30- 23 Uhr und Samstag, Sonntag, Feiertag von 17.30- 23 Uhr

Firolino

Wie auf der noch im Aufbau befindlichen Webseite von Firolino erklärt wird, ist die Spezialität des Hauses, Piadina, ein aus der Emilia Romagna stammender Snack. Es handelt sich dabei um einen ohne Fett auf einer heißen Platte gebackenen dünnen Fladen, der mit allerlei Leckereien nach Wunsch des Gastes belegt wird. Bisher kannte ich diese feine, kleine italienische Mahlzeit nur aus dem Il Syndicato in Mitte, nun war ich freudig überrascht sie auch in Friedrichshain bei Firolino in hervorragender Qualität vorzufinden. Der Fladen wurde ganz frisch gebacken, war ein klein bisschen dicker und dadurch auch weicher als bei Il Syndicato. Als Belag habe ich ganz simpel Mozzarella, Tomate und Ruccola gewählt und war auch davon positiv überrascht. Der Mozzarella war schön milchig und fest, von genau richtiger Konsistenz, nicht so wässerig, schlabberig wie das was in deutschen Supermärkten meist billig über die Theke geht. Die Tomate hatte trotz Saisonferne Geschmack, der Ruccolasalat war ebenso frisch wie der schwarze Pfeffer, der kurz vorm Servieren noch darüber gemahlen wurde und schön sein Aroma verströhmte.
Um das Glück noch perfekt zu machen, gibt es netterweise bei Firolino noch zu jeder Piadina einen Kaffee hinterher geschenkt! Der war dann auch noch lecker dazu! Und das alles: satt, warm und glücklich für nur 2,50€!
So rundum zufrieden war ich, dass ich ganz bald mal wieder hin will und dann die Variante mit Pecorino ausprobieren möchte. Diesmal war mir nicht danach, zu frisch war noch in meinem Hirn verankert, was ich erst neulich über eine Unterart des Pecorino, den Casu Marzu gelesen hatte... Aber der landet ja sicherlich (hoffentlich!!!) nicht in meinem nächsten Piadina.

Der Laden selbst ist klein, hell, schlicht und freundlich eingerichtet. Es gibt ein paar Magazine und verschiedene italienische Limonaden zu entdecken.
Die Bedienung war auch wirklich nett und aufmerksam, schnell und durchweg am Lächeln.

Ich war wirklich rundum zufrieden und kann euch Firolino nur wärmstens empfehlen! Ganz nach dem Motto des Ladens: Piadina e basta!

Firolino
Neue Bahnhofstr. 30
Berlin-Friedrichshain [click to see map]

S Ostkreuz

Tel: 030-405 286 50

geöffnet ab 10, manchmal schon früher

Ostwind

Schon viel zu lange habe ich es vertrödelt über das chinesische Restaurant Ostwind zu schreiben, dabei gefällt es mir dort so gut, dass es schon längst eine Nimmersatt-Empfehlung verdient hat. Nicht nur wegen des leckeren Essens, vor allem Spezialitäten aus Shanghai, sondern insbesondere die supernette Dame, die den Laden schmeisst hat absolut sämtliche Lobeshymnen verdient! Soviel Gastfreundschaft, Aufmerksamkeit und Symphatie wie sie ausstrahlt, ist mir sonst noch äußerst selten begegnet - erst recht nicht in Berlin. Das fiel schon auf, als ich anrief um einen Tisch zu reservieren: ich wurde behandelt wie eine gute alte Freundin und verabschiedet mit einem ehrlich klingenden "Ich freu mich". Ich dachte schon, sie habe mich verwechselt, aber wir wurden dann tatsächlich mit einem strahlenden Lächeln empfangen und im Laufe des Abends bekam ich mit, wie alle Gäste unheimlich warmherzig und zuvorkommend bedient wurden.
Auch bei der Auswahl unserer Speisen war die freundliche Dame sehr behilflich und erklärte uns, was besonders authentisch sei und gut zusammen passe.
Da eigentlich alles lecker klang, kam uns die Beratung sehr entgegen und führte dazu, dass sich nur wenig später eine Menge Köstlichkeiten auf unserem Tisch türmten.

Da gab es zum Beispiel ausgezeichnete vegetarische Dim Sum, gefüllte Teigtaschen, die eine meiner Lieblingsgerichte sind, wenn sie so gut zubereitet sind wie im Ostwind. Außerdem eine Art Salat mit Aprikosenkernen (und ich dachte immer die wären giftig? Egal, jedenfalls waren sie köstlich!), würzige Tofuscheibchen, eingelegter Kohl und grüne Bohnen - alles ganz hervorragend!
Schon mit den Vorspeisen war ich ganz euphorisch gestimmt und die wirklich sehr reichlichen Hauptspeisenportionen taten dem Glück keinen Abbruch.
Die gebackenen Auberginen waren in einer krossen Teighülle fritiert und wurden mit schwarzer Bohnensauce serviert. Ein sehr delikates aber mächtiges Gericht, das sich am besten genießen lässt, wenn man es mit etwas leichtem, frischem kombiniert, wie z.B. "Buddhas Verführung", einem Gemüsegericht mit Lotuswurzeln, Zuckerschoten, Paprika und wenn ich mich recht erinnere Wasserkastanien.
Alles im Ostwind wird sehr löblich ohne Glutamat zubereitet und ist glücklicherweise von dem üblichen Chinarestaurantfraß genauso weit entfernt, wie Shanghai von Berlin.
Und für die Desserts allein lohnt sich nochmal ein extra Besuch im Ostwind! Wir hatten nämlich nach diesem exzessiven Mahl unser Limit erreicht, das Ränzlein spannte ordentlich, so dass ich mir sogar mein heißgeliebtes Grüntee-Eis durch die Lappen gehen lassen musste. Aber ich komme wieder, keine Frage!

Die Einrichtung hier ist schlicht und angenehm kitschfrei. Im Sommer kann man auch draußen auf der Husemannstr sitzen.
Übrigens lohnt sich ein genauerer Blick auf die Karte, hier sind mit reichlich Selbstironie einige Schmunzelmacher eingebaut...


Ostwind
Husemannstr. 13
Berlin - Prenzlauer Berg [click to see map]

Tel: 030 4415951

Gianni Gillone Pasta Bar & Italienische Feinkost

Zuerst mal ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2009!
Damit das Jahr gut losgeht und mir hier bloß niemand über die Feiertage zugelegte Pfunde wieder verliert, gibt es heute eine Empfehlung, wo sich auf engstem Raum Unmengen Leckereien türmen: Gianni Gillones Pasta Bar & Italienische Feinkost. Ein kleines Ladenrestaurant mit großer Theke, in der verführerische Antipasti dem hungrigen Gast "iss mich" zuhauchen, das hausgemachte Pesto und die frische Pasta verlockend hervor zwinkern und hinter der sehr freundliche Damen auf italienisch grüßen und die Bestellungen entgegennehmen.
Da ich letztes Jahr in Japan gelernt habe, dass man zu Neujahr lange Nudeln für ein langes Leben essen sollte, gab es bei mir also heute Pasta, wenn auch keine lange - wir sind ja hier auch nicht in Japan. Die mit Spinat und Ricotta gefüllten Tortellini, in reichlich Butter geschwenkt, mit knusprig fritierten Salbeiblättern und geriebenem Parmesan hatten es mir angetan. Herrlich! Dazu gab es feines frisches Weißbrot, mit dem sich ganz hervorragend die übrige Salbeibutter aufstippen ließ.
Auch die Rigatoni mit Champignons in Tomatensauce meines Co-Testers (einem so regelmäßigen Besuchers der Pasta Bar, dass er sogar zur Weihnachtszeit ein Geschenk erhielt) waren lecker. Einfach, aber gut und mit einer wunderbar fruchtigen Tomatensauce. Über diese strahlte auch selig ein kleines Mädchen hinter mir, das selbige bis kurz unter die Augen im halben Gesicht verteilt hatte. Zum Glück habe ich im Laufe der Jahre gelernt mein Essen einigermaßen zielsicher in den Mund zu befördern, die Speisen bei Gianni Gillone wären viel zu schade um sie woanders hin zu platzieren. Obwohl ich das Verlangen sich hineinzulegen doch schon nachvollziehen kann...
Die angebotenen Pastagerichte variieren täglich, kosten ungefähr 4-5 Eur und mittags gibt es für 5,70 Eur eine Pasta mit einem Getränk. Die Portionen sind nicht sehr groß, aber für ein Mittagessen genau richtig, so dass man sich danach nicht gleich nach Verdauungsnickerchen fühlt.
Wer noch nicht genug hat, kann sich auch noch mit Köstlichkeiten für Zuhause eindecken, daran mangelt es hier wahrlich nicht. Ob Fertigpasta, Dolci, Oliven, Espresso, Mortadella oder Käse - hier findet sicher jeder was.
Ich kann nur sagen: tutto bene!

Ah, und die passende musikalische Untermalung darf auch im neuen Jahr nicht fehlen ;) [click!]

Gianni Gillone Pasta Bar & Italienische Feinkost
Schönhauser Allee 186A
Berlin-Mitte [click to see map]

Tel: 030 44323830

U2 Rosa Luxemburg Platz


Öffnungszeiten: 8 bis 21 Uhr

Sasaya

Lange Zeit hatte ich den Eindruck, aus irgendeinem Grund soll ich dieses Restaurant nicht besuchen. So oft wie bei keinem anderen Restaurant war ich bei Sasaya gewesen und hungrig wieder von dannen gezogen. Die Gründe dafür waren unterschiedlich: mal stand ich am Ruhetag vor der Tür, mehrmals außerhalb der knapp bemessenen Öffnungszeiten, dann wiederum fand ich eines Tages glückselig Einlass, nur um dann festzustellen, dass die Küche schon Feierabend gemacht hatte und es nur noch Getränke gab und wieder ein andermal war kein Platz mehr frei...
Irgendwie schien sich das Sasaya gegen mich verschworen zu haben, dabei sah das Essen toll aus, das Ambiente machte einen netten Eindruck und die Empfehlungen klangen verlockend. Selbst die japanische Mutter einer Freundin war hochzufrieden und das will was heißen, wenn es um japanisches Essen in Berlin geht. Das war auch der Grund warum ich nicht aufgeben wollte. Nun schon wieder seit einem dreiviertel Jahr zurück aus dem Land der aufgehenden Sushi, überkommt mich nicht gerade selten die Sehnsucht nach japanischen Spezialitäten.
Sushi gibt es in Berlin ja allerorten, aber darüber hinaus ist meiner Meinung nach leider wenig Authentisches und gleichzeitig Vegetarisches aus Japan geboten.
Bei aller Liebe zu vegetarischen Sushivarianten, es gibt doch noch sooooo viel mehr japanische Köstlichkeiten!
Häufig und gerne stille ich meinen Gyoza- und Udonheißhunger bei Susuru in Mitte, dessen Yasai Gyoza (Gemüseteigtaschen) neulich eine Freundin vor Begeisterung beinahe zu Tränen rührte.

Aber auch bei Sasaya gibt es Udon und außerdem Soba, japanische Buchweizennudeln. Außerdem japanische Desserts - kaum etwas vermisse ich mehr! Ich musste es also ins Sasaya schaffen, koste es auch noch so viele Versuche!
Neulich war es dann endlich soweit: wir kamen gerade noch pünktlich zur Mittagsöffnungszeit, es war ein Tisch frei, es war kein Ruhetag - ich konnte es kaum fassen!
Eine Mini-Vorspeise bekommt man auf Kosten des Hauses, was natürlich gleich positiv stimmt. Zur Mittagszeit gibt es auch noch einen Tee geschenkt - noch besser!
Ich gebe es zu, an jenem Tag war ich gerade in Sushilaune und habe eine vegetarische Inside-out Variante probiert, Spicy Vege Sushi, gefüllt mit Avokado, eingelegtem Rettich, Perilla, außenherum Sesam. Sehr lecker, vor allem der Geschmack frischen Perillas (in Japan Shiso genannt und dort etwa so viel verwendet wie hierzulande Petersilie) weckt Fernweh und sämtliche Geschmacksknospen, bevor diese ins Wasabikoma befördert werden. Als kleine Beilage hatte ich Rengoma, Spinat mit Sesam, auch ganz köstlich und sehr authentisch, auch was die hübsche Präsentation angeht.

Leider war dann die letzte Bestellrunde schon durch, und ich musste vor Neid ergrünt all die herlichen Nachtische in andrer Leute Münder verschwinden sehen.
Der unverzeihliche Fehler im Sasaya die Nachspeise nicht gleich mitzubestellen, sollte niemandem unterlaufen!
Um mir diese Lehre zu verinnerlichen, bin ich nur kurze Zeit später nochmal ins Sasaya eingekehrt, habe diesmal mit meiner Begleitung brav Nicht-Sushi-Gerichte und ein Dessert geordert: Sansai Soba (Suppe mit Berggemüse und Buchweizennudeln) und Kitsune Udon (Suppe mit breiten Weizennudeln und fritiertem Tofu und Algen) und hinterher eine nur in ihrer Perfektion japanische Crème brûlée, die mit einer in Kokosflocken gehüllten Kugel Vanilleeis getoppt war. Was für ein Fest!

Allerdings muss ich sagen, dass mich die Soba nicht ganz überzeugt haben. Sie waren von der Konsistenz her etwas zäh, fast pappig und auch sehr viel dunkelgrauer als die, die ich aus Japan kenne. Zugegebenermaßen bin in diesem Punkt wahrscheinlich einfach verwöhnt, da ich in Japan immer frisch handgemachte Soba vorgesetzt bekommen habe, während diese hier wohl gewöhnliche getrocknete waren, die dem Vergleich nicht standhalten konnten.
Das Berggemüse wiederum war genauso, wie es sich gehört: kleine Pilzchen, eingelegter Farn oder ähnliche grüne Stängelchen, Bambus und das ein oder andere undefinierbare, was in japanischen Bergwäldern eben so wächst.
Die Udonsuppe war ebenfalls sehr gut, wenn auch nicht ganz so raffiniert und originell, wie die von Susuru. Bei Sasaya wird eher die gute, bodenständige Version serviert, aber dagegen ist ja nichts einzuwenden. Wir hatten wie gesagt Kitsune Udon, wobei Kitsune, das japanische Wort für Fuchs, nicht auf eine unvegetarische Einlage aus fernöstlichen Wäldern hindeutet, sondern auf den fritierten Tofu, der farblich dem Fell des Fuchses gleichen soll. In Japan kommt er häufig länglich daher und ähnelt dann auch in der Form entfernt einem Fuchsschwanz. Hier im Sasaya war der Tofu in mundgerechtere Stücke geschnitten und hatte sich gut mit der Brühe vollgesogen und so einen kräftigen Geschmack angenommen, der ihm sehr zu Gute kam. Absolut delikat! Auch die Udon waren prima - ich würde sie im Sasaya definitiv den Soba vorziehen.

Sehr erfreulich sind die vielen kleinen Beilagen, die das Sasaya authentischerweise im Angebot hat. Hier finden sich auch gewagtere Delikatessen, wie zum Beispiel Tororo, sehr schleimig daherkommender, geriebener roher japanischer Yams. Ich mag Tororo gerne, am liebsten zu Soba, dann kann man sie so richtig schön reinschlürpsen. Aber ich kann mir vorstellen, dass nicht jedem, dem dieser weiße, kalte, geschmacksneutrale Schlabber zum ersten Mal vorgesetzt wird, dessen Vorzüge leicht zu vermitteln sind... Umso schöner, dass sich so etwas auf der Speisekarte findet, bekommt man das doch sonst kaum wo in Deutschland geboten.
Allein dafür und für die Verkostung weiterer Desserts muss ich meine momentane Glückssträhne ausnutzen und das Sasaya noch öfter besuchen. Unter den Nachspeisen habe ich nämlich auch einiges mit meiner weltallerliebsten Süßspeisenzutat gesichtet: Matcha! Den Grünteekuchen und Konsorten kann ich mir unmöglich noch länger entgehen lassen.

Sehr lobenswert sind auch die Tees im Sasaya. Ich kann den Genmai Cha aus ganzem Herzen empfehlen, der Geschmack von Popreis in japanischem Grüntee ist einfach was Besonderes.
Zu den verschiedenen angebotenen Sakesorten bin ich noch nicht gekommen, aber auch das steht mit Sicherheit bald mal an: hicks!

Nicht zu vergessen sei auch der freundliche, zuverlässige Service, da gibt es wirklich nichts auszusetzen. Nur mit der letzten Bestellrunde, da kennt man im Sasaya keine Gnade. Aber gut, das ist verständlich und akzeptabel, denn die letzte Runde wird allen mitgeteilt und damit muss man sich eben arrangieren.
Auch finde ich die Preise im Sasaya sehr in Ordnung und vor allem mittags äußerst günstig. Die vegetarischen Gerichte lagen alle ca. bei 6 Euro, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

In diesem Sinne also "itadakimasu" und genießt meine Musikempfehlung passend zum Artikel und zur Jahreszeit ;)


Sasaya
Lychener Str. 50
Berlin -Prenzlauer Berg [click to see map]

U+S Schönhauser Allee
Tram 12 Raumerstr

Telefon: 44 71 77 21 (Reservierung empfohlen!)

Öffnungszeiten: Do-Di 12-14.30 und 18-22.30 Uhr (die Küche macht jeweils eine halbe Stunde vorher dicht!)